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I*peb_Frechen

Endspurt !

| Carolin T.

Eine Woche mit harter Arbeit, aber auch viel Spaß, liegt hinter uns. Heute wird das abschließende Votum gefällt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Interview mit Dr. Tanja Schmandt

| Stephan M.

Dr. Tanja Schmandt ist Biologin. Sie ist am Institut für Rekonstruktive Neurobiologie in Bonn beschäftigt und arbeitet mit embryonalen Stammzellen.

i*peb: Warum beschäftigen Sie sich mit dem Thema "Therapeutisches Klonen"?

Dr. Schmandt: Wenn man mit embryonalen Stammzellen arbeitet, wird man automatisch mit dieser Thematik konfrontiert. An unserem Institut wird diese Technik nicht angewandt, weder an Mauszellen noch an menschlichen Zellen, letzteres ist sowieso verboten. Wenn man aber Therapieansätze für den Menschen generieren möchte ist, muss man sich automatisch mit dem Problem der Herstellung patientenspezifischer Spenderzellen, die z.B. durch Therapeutisches Klonen hergestellt werden können, beschäftigen. Genauso intensiv ist aber die Auseinandersetzung mit den Alternativen des Therapeutischen Klonens.

i*peb: Ab wann beginnt für Sie das menschliche Leben?

Dr. Schmandt: Das menschliche Leben beginnt mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzellen. Voll schützenswert is...

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Zweites Interview mit Maximilian J.

| Diyala E., Kamilla N.

I*peb: Mit welchen Erwartungen bist du an das Projekt herangegangen?

Maximilian J.: Ich  wollte vor allem erst einmal meinen Standpunkt im Bezug auf das Thema "Therapeutisches Klonen" verhärten wollte. Abgesehen davon diskutiere ich sehr gerne und wollteselbstverständlich auch mal andere Meinungen zu dem Thema hören.

I*peb: Haben sich diese erfüllt?

Maximilian J.: Ja, die meisten haben sich erfüllt, nur leider hat die Mehrheit beim Diskutieren geschwiegen.

I*peb: Wie hat dir die Arbeit in der Gruppe gefallen?

Maximilian J.: Die Gruppe war viel zu still und von den meisten kamen auch keinerlei Meinungsäußerungen. Es gab sogar Ansätze von Desinteresse.

I*peb: Welchen Tagesablauf hatte die Diskursgruppe?

Maximilian J.: Abgesehen von dem Tagebuch, in das wir sowieso jeden Tag Einträge gemacht haben, wollten wir heute die Struktur des Votums in Form von Stichpunkten festlegen, um anschließend über den Streitpunkt "Status des Embryos" zu diskutieren. Und nun ist das Votum ...

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Der Debattierclub

| Diyala E., Kamilla N.

Heute hat die Erarbeitung des Votums begonnen. Die Diskursgruppe hat die Gliederung des Votums in Stichpunkten erstellt, um zu entscheiden, welche Aspekte und Themen sie im Votum aufrufen wollen.

Zunächst wurden einige Stichpunkte für die Einführung zu den Themen " Verfahren des therapeutischen Klonens", "Ziel des therapeutischen Klonens" und der "Gesetzgrundlage" gesammelt. Nach der Einführung erarbeitete die Gruppe den Hauptteil, in dem pro- und contra-Argumente zu weiteren Aspekten wie "Status des Embryos", "Hoffnung auf Heilungschancen", "Forschungsfortschritt" und "Alternativen" behandelt wurden.

Zu dem ersten Thema "Status des Embryos" bildeten die Diskursteilnehmer einen Debattierclub. Die Schüler versuchten als Skeptiker  bzw. als Befürworter die Argumente eines Befürwortenden nachzuvollziehen. Das Ziel war also, die Perspektive zu wechseln und sich zu überlegen, wie die anderen Diskursteilnehmer denken und wie man sich am besten der Wahrheit nähert. Eine wichtige R...

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Schlussfazit zweier Teilnehmerinnen

| Katharina O., Stephan M.

Am Ende dieser Woche befragten wir erneut Valerie und Carina nach ihren Eindrücken der Vergangenen Woche.

Laut eigener Aussage würden die beiden Teilnehmerinnen sofort wieder an einem ähnlichen Projekt mitwirken, da sich ihre Erwartungen erfüllt haben. Sie haben ihrer Meinung nach viel über das Verfahren des therapeutischen Klonens, sowie die daraus resultierenden ethischen Probleme gelernt. Die Gruppenarbeit fanden beide, trotz großer Differenzen bei den ethischen Fragen, sehr gut.Gerade de Unstimmigkeiten haben laut eigener Aussage ihre Gruppe weitergebracht.

Alle sind sich einig, dass dies eine sinnvolle Idee war, da es eine super Chance war, sich über das Thema zu informieren und auf guten Grundlagen eine eigene Meinung zu bilden. Nach Ende der Projektwoche ist sich Diskursteilnehmerin Carina jedoch noch nicht ganz sicher, wie sie zu dem Problem "Therapeutisches Klonen" stehen soll. Anfangs war sie klar dafür, mittlerweile sieht sie das ganze etwas kritischer.

 

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Meinungsbildung ist eine schwere Sache !

| Carolin T.

In einer relativ großen Gruppe eine gemeinsame Meinung zu finden, ist gar nicht mal so einfach. Diese Erfahrung musste auch unsere Diskurs-Gruppe machen. Mithilfe verschiedener Methoden versuchten sie, auch am letzten Tag sich über den eigenen Standpunkt klar zu werden und so in der Gruppe einen weiteren Schritt in Richtung Votumsbildung zu gehen. Spannend wurde es zum Beispiel, als die Pro- und Contra-Parteien in einer Debatte, die jeweils gegenteilige Meinung vertreten und behaupten sollten. So stand also auf einmal ein Gegner des Therapeutischen Klonens vor der gesamten Gruppe und versuchte, den Standpunkt der Befürworter zu vertreten.

Es folgten heftige Diskussionen, denn vor allem auf der ethischen Schiene war man sich doch sehr uneinig, Außerdem gibt es sehr viele verschiedene Meinungen. So sind einige Teilnehmer gegen den massenhaften 'Verbrauch' von Embryonen, als Grundlage für das Therapeutische Klonen. Bereits vorhandene Blastozysten, wie sie etwa bei einer künstlichen...

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Interessante Erkenntnisse - das zweite Interview mit Stefan D.

| Kerstin H.

In einem zweiten Interview mit Stefan D. am Ende der Projektwoche stellt er noch einmal seine Eindrücke vor.D. erläuterte, dass sich seine Erwartungen definitiv erfüllt haben und er das erfahren hat, was er wissen wollte. Zu der Arbeit in der Gruppe äußerte er sich sehr positiv. Es sei sehr abwechslungsreich gewesen und er hätte ein entspanntes Klima vorgefunden. Seine anfängliche Meinung über den Streitfall des „Therapeutischen Klonens“ hat sich nicht groß verändert. Stefan hatte vor dem Projekt keine konkrete Meinung und auch bis jetzt kann er sich keinem Lager anschließen. Er erläuterte dies dadurch, dass beide Standpunkte Argumente haben, denen er zustimmt.
Er hält die vergangene Projektwoche durchaus für sinnvoll, da es eine komplett andere Situation als der Unterricht ist. Stefan hat viel gelernt und fügt hinzu, dass er durch dieses Projekt auch neue Lern- und Vorstellungsmethoden kennen gelernt hat. Neues Wissen erhielt er vor allem durch die Sachstandsvermit...

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Interview mit Frau Dr. Heike Baranzk

| Kerstin H.

Frau Dr. Heike Baranske arbeitet als Moraltheologin an der Universität Bonn und beschäftigt sich seit Jahren mit bioethischen Fragen.

i*peb: In welchem Bereich arbeiten Sie (konkrete Projekte)?

Ich habe zwei Jahre in Tübingen bei einem Projekt namens  "Ethische Bewertung der In-Vitro-Techniken des menschlichen Lebensanfangs" mitgewirkt. Aktuell arbeite ich gerade an dem Thema Sterbebegleitung. Die Grenzen des menschlichen Lebens stehen für mich hierbei im Vordergrund.

i*peb: Welche Interessen vertreten Sie und wie ist ihre persönliche Einstellung zum Streitfall "Therapeutisches Klonen"?

Ich selbst sehe mich nicht als Vertreterin einer Interessengruppe. Mir ist gerade für mein Arbeiten wichtig, dass ich persönlich hinter dem stehe, was ich mache. Ich bin daran interessiert daran zu arbeiten, wie ein menschenwürdiges, angemessenes Leben in der Gesellschaft möglich ist. Deswegen ist mir der Begriff der Menschenwürde sehr wichtig.

i*peb: Sie sind studierte Theologin. Spielt ihr Glaub...

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Interview mit Dr.jur. Hans Georg Dederer

| Kamilla N., Diyala E.

I*peb: Würden Sie sich bitte vorstellen?

Dr.Dederer: Mein Name ist Hans-Georg Dederer. Ich bin Oberassistent am Institut für Öffentliches Recht der Universität Bonn. Wir arbeiten auf dem Gebiet des öffentlichen Rechts u.a. im Bereich der modernen Biotechnologie und Biomedizin. Wir setzen uns dabei mit verfassungs-, europa-, völkerrechtlichen Fragen der Embryonen- und der embryonalen Stammzellforschung auseinander und befassen uns in diesem Zusammenhang aber auch mit Fragen z.B. des Patent- und des Strafrechts.

I*peb: Wie ist Ihre persönliche Einstellung zum Streitfall "therapeutisches Klonen"?

Dr.Dederer: Ich befürworte persönlich das therapeutische Klonen, da es dafür gute ethische Gründe gibt. Es ist eine Methode, die der Gewinnung von Erkenntnissen im Bereich der Grundlagenforschung, insbesondere im Bereich der Embryonalentwicklung und der Behandlung schwerer, bisher nicht heilbarer Krankheiten, dient. Das therapeutische Klonen kann Erkenntnisse für Zellersatztherapie...

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Experten befragen will gelernt sein...

| Kerstin H.

Heute stand die Expertenbefragung auf dem Programm der Diskursgruppe. Hierzu wurde die Gruppe gestern in drei Gruppen mit vier bzw. fünf Schülern aufgeteilt. Jede Gruppe führte jeweils ein Interview mit einem Experten.

Die ausgewählten Experten waren Dr. med. Tanja Schmandt, Dr. jur. Hans- Georg Dederer und Dr.theol. Heike Baranzke.

Sie stellten sich den Fragen der Diskursgruppe.

Den einzelnen Gruppenmitgliedern wurden außerdem noch verschiedene Aufgaben zugeteilt. Es gab einen Moderator, der eine Einführung gab und durch das Gespräch führte. Ihm zu Seite standen ein bzw. zwei Fragesteller, die dem Experten ihre vorher ausgearbeiteten Fragen stellten und nachhakten, wenn etwas unklar war. Weiterhin gab es noch zwei Dokumentatoren, die den Ablauf des Expertengesprächs schriftlich festhielten.

Nachdem die Fragerunde abgeschlossen war, hatte der Rest der Diskursgruppe noch einmal Gelegenheit ungeklärte Fragen an den Experten zu stellen. Dies wurde von den Schülern genutzt, ...

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Die Wandzeitung im Flur

| Carolin T.

Um alle Kursteilnehmer und auch anderen Mitschülern eine möglichst zeitnahe Berichterstattung neben dieser Internetseite zu bieten, haben wir für euch eine Wandzeitung gebastelt. Hier findet ihr sowohl die Interviews, als auch Artikel und Fotos. Alles sind Ausdrucke der Online-Zeitung. Natürlich seid ihr auch weiter herzlich eingeladen eure Kommentare in die ShoutBox zu schreiben !

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Weit vom Ziel entfernt

| Kamilla N.,Diyala E.

Nachdem der Sachstand Ethik abgeschlossen wurde, begann die Diskursgruppe sich ausführlich mit den Meinungsbildern ihrer Mitschüler auseinanderzusetzen. Nicht nur im Gespräch, sondern auch visuell wurde deutlich, dass sich bereits die Mehrheit der Teilnehmer eine eigene Meinung gebildet hat. Hierfür stellten sich die Schüler in einen Kreis, und in die Mitte wurde ein Blatt Papier gelegt, dass die "eigene Meinung" darstellen sollte. Je näher der Schüler sich an das Stück Papier stellte, desto sicherer war er seiner gebildeten Meinung. Als dann aber die Frage gestellt wurde, wie nahe sich die Diskursgruppe dem gemeinsamen Votum und somit  dem gemeinsamen Meinungsstandpunkt fühlt und wieder ein farbiger Zettel in die Mitte des Kreises gelegt wurde, blieben alle Schüler an ihren Plätzen stehen. Dies zeigt, dass die Teilnehmer des Projekts, obwohl sie bereits ihre eigene Meinung gebildet haben, noch weit von dem gemeinsamen Meinungsstandpunkt entfernt sind.

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Die Experten kommen

| Katharina O., Kerstin H.

Im zweiten Abschnitt des heutigen Tages bereitete sich die Diskursgruppe auf das bevorstehende Votum am Freitag vor. Hierfür formulierte die Gruppe Fragen die noch Erklärungsbedarf aufweisen. Dies soll die Gruppe langsam an das Votum heranführen, da viele Schüler sich noch nicht schlüssig sind. Eine weitere Hilfestellung erfolgte im Aufschreiben von Themen für den Diskussionsbedarf, deren Klärung die Votumsfindung erleichtern sollen. Weiterhin bereitete sich die Gruppe durch die Strukturierung des Votums durch Aspekte und Themen vor.

Ein weitere Punkt an diesem Tag war die Auswahl geeigneter Experten für das Expertenhearing am morgigen Donnerstag. Hierfür bestimmt allein die Diskursgruppe die Experten. Es begann eine Vorbereitung auf die Expertenauswahl. Dann wurde der Ablauf des Expertenhearings besprochen, daraufhin folgte die Vorstellung der Experten. Anschließend wurden fünf Gruppen gebildet, die jeweils ein Expertenprofil erhielten. Diese Gruppe stellten ihren Experte...

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Die Journalistengruppe stellt sich vor

| Journalistengruppe

Während des gesamten Projekts wird die Diskurs-Gruppe von der Journalisten-Gruppe begeleitet.  Neben dem Schreiben der Einladungen zur Presse-Konferenz und dem Herausgeben von Pressemitteilungen, fällt auch das Füllen der Online-Zeitung in den Arbeitsbereich der 'Nachwuchsjournalisten'.

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Interview mit Herrn Dr. Kupsch

| Kerstin H., Carolin T.

i*peb: Wie haben Sie vom Projekt erfahren ?

Dr. Kupsch: In einer allgemeinen Mitteilung an alle Schulen wurden Standorte für das Projekt gesucht. Anbei lag eine kurze Beschreibung des Projekts und eine Liste mit Anforderungen an die Schulen. Diese Liste kam unserer Schule, vor allem was Medienkompetenz angeht sehr nahe und da meiner Meinung nach zu wenige solcher Projekte durchgeführt werden, bewarb sich unsere Schule daran teil zu nehmen. Außerdem passt das Thema "Bioethik" sehr gut in den Lehrplan der Stufe 11.2.

i*peb: Mit welchen Erwartungen sind sie an das Projekt herangetreten?

Dr. Kupsch: Ich habe schon mit einigen Kollegen über das Projekt gesprochen und erfahren, dass die ethischen Grundfragen sehr gut aufgearbeitet werden. Außerdem wird das Projekt einmal nicht von Lehrern, sondern von Leuten, die beruflich mit diesem Themenbereich zu tun haben, geleitet. Der Stoff reicht also weiter, als das was im laufenden Unterricht behandelt werden kann. So denke ich, dass�...

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Interview mit Schülern der Diskursgruppen

| Katharina O., Stephan M.

Valerie R. und Carina R., beide 17 Jahre, besuchen zur Zeit die Stufe 11, des Frechener Gymnasiums. Im Rahmen einer Projektwoche vom 29.05. - 02.06.2006 arbeiten sie mit 11 weiteren Schülerinnen und Schülern ihrer Jahrgangsstufe innerhalb einer Diskursgruppe zusammen. Die zwei befragten Teilnehmerinnen erhoffen sich viele Erkenntnisse über die ethischen und biologischen Hintergründe, außerdem eine von der Gruppe vertretbare Meinung zum Streitfall "Therapeutisches Klonen".  Besonders Valerie betonte die Wichtigkeit des Themas im Hinblick auf die Zukunft, da wissenschaftliche Fortschritte ihrer Meinung nach zu erwarten sind. Beide nehmen laut eigener Aussage, freiwillig an dem Projekt teil, da sie sich für dieses Gebiet sehr interessieren und durch das neugewonnene Wissen eine eigene Meinung bilden können. Darüber hinaus äußerte Valerie den Wunsch, sich mit möglichst vielen Aspekten der ethischen also auch der biologischen Seite des Themas zu beschäftigen. Ihrer Ansicht nach...

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Interview mit Stefan D.

| Kerstin H. und Carolin T.

Stefan D. ,17 Jahre, besucht zurzeit die Stufe 11 des Gymnasium Frechen. In der Woche vom 29. Mai bis zum 02. Juni nimmt er als einer von 19 Teilnehmern an einem Pilotprojekt des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE) teil. Hierzu wurde eigens ein Diskurslernprojekt für Schüler entwickelt. Das Gymnasium in Frechen ist die dritte Schule, an der dieses Projekt durchgeführt wird. Doch auch schon vorher kam Stefan mit dem Thema des Diskurses, Therapeutisches Klonen, in Berührung. Er hat bereits ein Referat zu diesem Thema gehalten.Außerdem ist er gespannt auf das Ergebnis der Woche und hofft, dass diese Woche ihm und seinen Mitschülern viel Spaß bringt. Nach seinem bisherigen Wissen beurteilt er das Therapeutische Klonen zwar als hilfreich, jedoch auch als ein wenig erforschtes Themengebiet und bezeichnet es eher als "Vision der Menscheit", die die Fragen offen lässt, wie es genau funktionieren und was damit bezweckt werden soll.Weiterhin erläutert e...

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Interview mit Maximilian J.

| Kamilla N., Diyala E.

i*peb: Warum nimmst du am Projekt teil?

Maximilian J.: Ich habe bereits beim Methodenseminar im 1. Halbjahr einen Vortrag über das Klonen gehalten, doch da fehlte die Diskussion. Nun möchte ich mehr darüber erfahren weil mich dieses Thema auch sehr interessiert.

i*peb: Welche Erwartungen hast du an dieses Projekt?

Maximilian J.: Am Ende dieser Woche erhoffte ich mir ein klares Meinungsbild zu diesem Thema zu haben, so dass der ganze Kurs letztendlich auf einen Standpunkt kommt.

i*peb: Hast du spezielle Themenwünsche?

Maximilian J.: Ich würde gerne verschiedene Meinungen von Politikern und Experten hören, da ich denke, dass diese mich möglicherweise beeinflussen würden.

i*peb: Was weißt du bereits über das therapeutische Klonen?

Maximilian J.: Durch den o.g. Vortrag kenne ich den Verlauf des therapeutischen Klonens, sowie die rechtliche Lage in Deutschland.

i*peb: Wie ist deine Meinung zum therapeutischen Klonen?

Maximilian J.: Ich denke es sollte individuell e...

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Vom "Forschungsklonen" zum therapeutischen Klonen?

| Kamilla N.,Diyala E.

Ziel des "therapeutischen" Klonens Wenn Zellen im Gewebe von Organen geschädigt sind, versucht man, diese durch transplantierte gesunde Zellen zu ersetzen. Dafür will man embryonale Stammzellen benutzen, die sich unter geeigneten Bedingungen in der Zellkultur unbegrenzt vermehren und in eine Vielzahl von Zelltypen entwickeln, vielleicht sogar in alle 240 Zelltypen des Menschen. Embryonale Stammzellen, die aus überzähligen Embryonen gewonnen werden, sind nicht mit den Genen des Empfängers identisch. Sie könnten aus diesem Grund vom Immunsystem des Empfängers abgestoßen werden. Vielleicht ließe sich die Abstoßung verhindern, indem man die Wirkweise des Immunsystems durch Medikamente herabsetzt. Um die erwartete Abstoßung zu verhindern, versuchen die Forscher embryonale Stammzellen speziell eines Patienten herzustellen. Dafür möchten sie einen geklonten Embryo des Patienten herstellen, aus dem sie anschließend embryonale Stammzellen gewinnen können. Diese haben dasselbe Erb...

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Herzinfarkt als Einstiegshilfe

| Kerstin H. und Carolin T.

Über das Fallbeispiel Herzinfarkt näherten sich die Teilnehmer des Diskurslernens dem Problem des Therapeutischen Klonens. In drei Gruppen, mit den Themen "Herzinfarkt-Therapien", "Frühentwicklung des Embryos" und "Embryonale Stammzellen", erarbeiteten sie sich grundlegende Informationen, welche sie nachher im Plenum vorstellten.

So wurde von der ersten Gruppe besonders betont, dass es momentan zwar Therapie-Möglichkeiten nach einem Herzinfarkt gibt, diese jedoch abgestorbenes Gewebe nicht wieder zu einer Pump-Leistung anregen können. Eingriffe in den Organismus, wie z.B. ein Bypass oder eine Herzsocke sind außerdem mit einem nicht geringen Risiko für den Patienten verbunden. Als Möglichkeiten wurden Therapieformen mit adulten bzw. embryonalen Stammzellen erläutert. Allerdings wurde auch betont, dass es sich hierbei wohl eher um Zukunftsmusik handelt, denn bisherige artübergreifende Versuche mit Tieren zeigten, dass die Gefahr der Abstoßung der Zellen durch den Organismus s...

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Sachstand Ethik

| Stephan M.,Katharina O.

Einführung:

Wie das therapeutische Klonen in ethischer Hinsicht zu bewerten ist, wird in Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. In der Kritik stehen dabei weniger die medizinischen Ziele einer Therapie mit embryonalen Stammzellen - also die Entwicklung immunverträglicher Transplantate, zu denen das Klonierungsverfahrung benötigt wird -, als vielmehr das Verfahren selbst.

In der Kritik stehen maßgeblich zwei Gründe: Um die Stammzellentherapien erforschen und entwickeln zu können, ist die Vernichtung menschlicher Embryonen erforderlich ("verbrauchende Emrbyonenforschung"). Zudem ist die Erzeugung eines menschlichen Embryos für die angestrebte klinische Anwendung nötig ("Instrumentalisierung").

Es geht also darum, welchen rechtlichen und moralischen Status dem Embryo zum Zeitpunkt der Stammzellenentnahme im Blastozysten - Stadium zukommt. Bei dieser Problematik teilen sich die Meinungen.

Die Befürworter sind der Meinung, dass einem Embryo noch nicht ...

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