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DisPro Gesamtschule

VOTUMSÜBERGABE

| Enza G. und Desiree M.

Heute, am Freitag, den 07.04.06, wird das Votum als Ergebnis zum Thema therapeutisches Klonen erstellt. Die SchülerInnen haben die ganze Woche auf diesen Tag hingearbeitet: Sie haben sich über die biologischen, ethischen und rechtlichen Hintergründe informiert, Experten befragt und Diskussionen geführt.

Die Votumsübergabe findet um 15 Uhr im Theaterstudio der Gesamtschule Troisdorf statt

Interview mit Eva Rosenkranz

| Enza G.

Enza: Wie heißt du?

Eva: Ich heiße Eva Rosenkranz.

Enza: Wie alt bist du?

Eva: Ich bin 17 Jahre alt.

Enza: Wie vertraut warst du zu Beginn des Projektes mit diesem Thema?

Eva: Ich hab in den Medien etwas darüber gehört, aber viel mehr war da eigentlich auch nicht.

Enza: Und wie siehts jetzt aus?

Eva: Jetzt kenne ich mich ziemlich gut aus muss ich sagen.

Enza: In allen Bereichen?

Eva: In den ethischen Bereichen so weit ich mich dafür interessiere, in den biologischen Bereichen schon wesentlich mehr und in den rechtlichen Bereichen auch ziemlich gut.

Enza: Welcher Bereich war die persönlich am wichtigsten?

Eva: Der biologische und der rechtliche Bereich waren mir am wichtigsten, weil ich denke, die sind sehr wichtig.

Enza: Hat sich deine Einstellung zum therapeutischen Klonen geändert?

Eva: Da ich vorher keine wirkliche Einstellung dazu hatte, würde ich sagen, dass sie sich erstmal entwickelt hat. Außerdem habe ich vor zwei Tagen noch gedacht...

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Fazit des Tages 07.04.06

| Das Journalistenteam

Heute hat der Tag für die Diskurs-Gruppe, wie jeden Tag, mit dem Ausfüllen des Lerntagebuchs begonnen.

Anschließend hat Frau Schüpphaus den Ablauf für die Erarbeitung und Formulierung des Votums vorgestellt. Auf drei Stellwänden waren die Teilthemen in Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert, wobei auf jeder Stellwand teilweise Stichpunkte und teilweise schon gut formulierte Sätze, die in den vorigen Tagen erarbeitet wurden, befestigt waren.

Gegen halb zehn war die erste Pause und viele der Schüler wurden von den Schüler-Journalistinnen für Interviews in Anspruch genommen.

Das Journalistenteam arbeitete fleißig, stellte die Interviews in die Onlinezeitung, und erstellte eine Stellwand mit Bildern und Zeitungsartikeln zu dem Diskursprojekt, um einen Gesamtüberblick zu schaffen.

Im Laufe des Tages entwickelt sich der erste Entwurf zu dem fertigen Votum, der solange verändert und überarbeitet wird, bis er im Konsens jedes einzelne...

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Interview mit Erdem

| Charlotte Z.

Charlotte: Wie heißt du und wie alt bist du?

Erdem: ich heiße Erdem K. und bin 16 Jahre alt.

Charlotte: Wie vertraut warst du mit dem Thema therapeutisches Klonen und wie sieht es jetzt aus?

Erdem: Ich dachte ich hätte etwas Ahnung von dem Thema, das stellte sich dann aber als falsch heraus, aber ich wurde in dieser Woche sehr gut aufgeklärt.

Charlotte: Welcher Bereich war dir persönlich am wichtigsten? Der Biologische, Ethische oder Rechtliche?

Erdem: Der Biologische, denn der liegt mir einfach am besten.

Charlotte: Hat sich deine Einstellung zum therapeutischen Klonen geändert?

Erdem: Na ja, am Anfang hatte ich keine wirkliche Meinung, aber ich bin jetzt für das therapeutische Klonen.

Charlotte: Was hat dir in der Woche gut gefallen und was weniger gut?

Erdem: Mir hat eigentlich alles sehr gut gefallen. Zum einem, dass wir sehr viel Gruppenarbeit gemacht haben, zum anderen, dass uns das Thema sehr intensiv nahe gebracht wurde....

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Interview mit Olga G.

| Desiree M.

Olga G. und Desiree M. beim interview

Desiree M. interviewt Olga G. über die Journalistengruppe

Desiree : Wie heißt du?

Olga : Mein Name ist Olga Gontscharenko.

Desiree : Wie alt bist du?

Olga : Ich bin 17 Jahre alt.

Desiree : Wie vertraut warst du zu Beginn des Projektes mit dem Thema therapeutisches Klonen?

Olga : Ich habe mit diesem Thema nicht viel zu tun gehabt, da ich im journalistischen Bereich gearbeitet habe. Nur anhand meiner Interviews hab ich etwas darüber gelernt und dadurch verstehe ich mittlerweile das Thema richtig gut.

Desiree : Wieso hast du dich für die Journalistengruppe entschieden, anstatt für die Diskursgruppe?

Olga : Ich recherchiere, plane und interviewe sehr gerne und deswegen hab ich mich für die Journalistengruppe gemeldet. Auch liegt mir die Biologie nicht wirklich. Nur der Bereich Klonen fasziniert mich, da ich in der neunten Klasse darüber ein Buch gelesen habe. Der journalistische Bereich hat mich mehr interessiert, und deshalb hab ich mich für die Journalistengruppe entschieden.

Desiree : Ihr habt ja richti...

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Interview mit Dennis P.

| Saskia K.

Saskia: Wie heißt du?

Dennis: Ich heiße Dennis P.

Saskia: Wie alt bist du?

Dennis: Ich bin 17.

Saskia: Wie vertraut warst du am Beginn der Woche mit dem Thema?

Dennis: Ich wusste nicht wirklich etwas über dieses Thema.

Saskia: Und wie sieht es jetzt aus?

Dennis: Jetzt kenn ich mich mit diesem Thema besser aus.

Saskia: Welcher Bereich war dir persönlich am wichtigsten, Biologie/Ethik/Recht?

Dennis: Am meisten Spaß gemacht hat mir der Biologiebereich.

Saskia: Hat sich deine Einstellung zum Thema „Therapeutisches Klonen“ verändert? Und wenn ja wie?

Dennis: Vor dieser Woche hatte ich gar keine Einstellung zu diesem Thema, weil ich gar nichts darüber wusste. Aber jetzt nach dieser Woche kann ich sagen, dass ich über dieses Thema Bescheid weiß. Ich bin für das „Therapeutische Klonen“.

Saskia: Was hat dir gut gefallen und was weniger gut?

Dennis: Gut gefallen hat mir der Biologieber...

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Interview mit Valentina O.

| Olga G.

Interview

Olga interviewt Valentina

Olga: Wie heißt du?

Valentina: Ich heiße Valentina.

Olga: Wie alt bist du?

Valentina: 17.

Olga: Wie vertraut warst du zu Beginn des Projektes mit dem Thema? Wie sieht es jetzt aus?

Valentina: Am Anfang wusste ich so gut wie gar nichts darüber. Jetzt weiß ich besser bescheid, weil wir vieles gelernt haben.

Olga: W elcher Bereich war dir persönlich am wichtigsten: Biologie, Recht oder Ethik?

Valentina: B iologie und Ethik.

Olga: Warum?

Valentina: Biologie, weil ich den Vorgang an sich interessant finde und Ethik, weil mich das persönlich interessiert wie es mit der Ethik zusammenhängt.

Olga: H at sich deine Einstellung zum therapeutischen Klonen geändert? Wenn ja wie?

Valentina: Am Anfang hatte ich ja gar keine Einstellung, weil ich nicht wusste was es genau ist und jetzt hat es sich geändert, weil ich jetzt weiß was es ist.

Olga: W as hat dir in der Woche gut gefallen und was nicht?

Valentina: Da wir vieles selber ...

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Interview mit Dr. med. Christiane Woopen

| Charlotte Z. und Viktoria W.

Interview mit Frau Dr. med. Woopen

Interview mit Frau Dr. med. Woopen

Viktoria: Können Sie sich bitte kurz vorstellen? An welchem Institut sind Sie tätig?

Dr. Woopen : Mein Name ist Dr. Christiane Woopen. Ich arbeite am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin in Köln, an der medizinischen Fakultät als wissenschaftliche Mitarbeiterin und führe dort mehrere wissenschaftliche Projekte durch. Außerdem lehre ich im Bereich der Ethik der Medizin.

Charlotte: Beschäftigen Sie sich dort auch mit dem therapeutischen Klonen?

Dr. Woopen: Zur Zeit ist das nicht mein Schwerpunkt, nein.

Viktoria: Und was genau machen Sie dort?

Dr. Woopen: Ich mache vor allen Dingen drei wissenschaftliche Projekte. Zum einen geht es auch um ein Diskursprojekt, so ähnlich wie bei Ihnen. Seit einem Jahr haben Jugendliche freiwillig und unabhängig vom schulischen Kontext eine Internetseite aufgebaut, in der sie sich sehr eigenverantwortlich um Recherchen, Beurteilungen, Meinungsbildungen und Öffentlichkeitsarbeit, zu unterschied...

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Fazit 06.04.06

| Olga G. und Desiree M.

Gruppenfoto

Bild von der Diskursgruppe

Heute haben wir drei Experten in der Schule gehabt und uns ihre „Expertenhearings“ angehört.

Zuerst haben wir Herrn Dr. jur. Rudolf Neidert gehört, der uns die verschiedenen Aspekte des Rechtssystem nahe gelegt hat. Nach seinem Vortrag, der die SchülerInnen des Diskurs-Team sichtlich beeindruckt hat, interviewten ihn Olga G. und Desiree M. von der Journalistengruppe.

Während die Reporter Dr. Neidert interviewten, teilte der nächste Experte, Frau Dr. Tanja Schmandt, ihren Standpunkt und Meinung den Schülern mit. Sie legte den Schülern durch ausführliche Erklärungen den biologischen Sachverhalt zum therapeutischen Klonen dar. Frau Dr. med. Schmandt wurde ebenfalls von der Journalistengruppe interviewt und zwar von Enza G. und Saskia K.

Nach einer weiteren kleinen Pause ging es weiter mit einem weiteren „Expertenhearing“, dass zugleich auch das letzte für heute war. Frau Dr. med. Christiane Woopen war für die Erläuterung des e...

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Interview mit Frau Dr. Tanja Schmandt

| Enza G. und Saskia K.

Interview mit Frau Schmandt

Frau Schmandt

Enza: Wer sind Sie und wo arbeiten Sie?

Frau Schmandt: Mein Name ist Tanja Schmandt. Ich bin Biologin und arbeite am Institut für Rekonstruktive Neurobiologie in Bonn. Wir versuchen, Therapieansätze mit embryonalen Stammzellen zu generieren. Diese bilden wir weiter in Zellen des Nervensystems und hoffen, dass wir daraus Therapieansätze für Erkrankungen des zentralen Nervensystems erhalten.

Enza: Ist das auch ihr Arbeitsbereich?

Frau Schmandt: Ja, das ist auch mein Arbeitsbereich. Ich habe unterschiedliche Projekte laufen; ich arbeite im Moment nur mit mausembryonalen Stammzellen, die wir in Zellen des Nervensystems einfügen. Wenn man sich vorstellt, man möchte drei Zellen für Zellersatztherapien verwenden muss man auch zeigen, dass die Zellen nicht nur transplantiert werden können, sondern, dass sie auch in das Empfängergewebe eingebunden werden. Also, dass sie da nicht nur liegen, sondern auch ...

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Interview mit Herrn Dr. jur. Rudolf Neidert

| Desiree M. und Olga G.

Dr. jur. Rudolf Neidert

Dr. Neidert erklärt die rechtlichen Grundlagen des therapeutischen Klonens
den SchülerInnen des Projektes

Desiree: Wie heißen sie?

Dr. Neidert: Mein Name ist Doktor Rudolf Neidert. Ich bin Jurist und war früher im Gesundheitministerrium beschäftigt, als Referatsleiter mit Fragen der Reproduktionsmedizin, Fortpflanzungsmedizin, aber auch mit dem Recht der Biomedizin. Ich arbeite für zwei ärztliche Fachgesellschaften.

Desiree: Was ist dort bei den Fachgesellschaften Ihr Arbeitsbereich?

Dr. Neidert: Bei der einen Fachgesellschaft, bei den Gynäkologen, bin ich in einer Arbeitsgruppe, die sich ein Fortpflanzungsmedizingesetz zum Ziel gesetzt haben, und wir haben auch im letzten Jahr bereits einen Gesetzentwurf in einer Pressekonferenz vorgestellt, der seit dem im Raume steht. Ein Gestzesentwurf, der wichtige Weiterentwicklungen im Bereich der Fortpflanzungsmedizin berücksichtigt, also eine Änderung zum Embryonenschutzgesetz wie wir es seit 1990 haben.

Olga: Was genau habe Sie da gemacht?

...

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Fazit des Tages 05.04.06

| Olga G.

Foto von Olga und Saskia

Beide sind gerade am Notizen machen.

Heute verlief der Tag der Journalistengruppe etwas hektisch als die vorherigen. Morgens haben sie die Diskursgruppe besucht. Es wurde uns ein Film über die Sichtweisen von Patienten, Industrie, Kirchen etc. in Bezug auf das therapeutische Klonen gezeigt.

Nachdem die Diskursgruppe in den letzten beiden Tagen einiges über das therapeutische Klonen, nicht nur die biologische, sondern auch die ethische Seite kennen gelernt hatten, ist es nun an der Zeit das Votum zu finden.

Das Ziel dieser Woche ist, dass jeder Einzelne für sich seinen Standpunkt findet, um diesen dann zu vertreten.

Um festzustellen, ob die SchülerInnen nun, nach den zwei Tagen, schon eine eigene Meinung zu dem Thema gebildet haben, wurde in der Mitte des Raumes ein Blatt auf den Boden gelegt, auf dem stand: „Votum, in dem ich meine Meinung wieder finde."

Wenn jemand weiter vom Zettel weg stand hieß das, dass sich derjenige noch nicht für eine Meinung entscheiden konnte...

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Fazit des Tages 4.04.06

| Olga G.

Enza eine von der Readaktion

Enza dokumentiert einen Diskurs von Nils C.,Felix D. und Felicitas R.

Heute haben wir, die Journalistengruppe, 20 Minuten lang eine Zusammenfassung der Diskursgruppe über den Sachstand Biologie gehört. Es ging darum, uns die grundlegenden Dinge des "Therapeutischen Klonen" beizubringen, damit wir später einen Bericht für die Online-Zeitung erstellen konnten. Aus deren Erklärungen konnten wir schließen, dass sie sich vorher intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt hatten. Sie konnten uns anhand von Abbildungen verschiedene Sachverhalte erklären.

Bei uns in der Redaktion wurde den ganzen Tag fleißig gearbeitet. Nachdem wir Einiges über das Klonen erfahren haben, war es unsere Aufgabe, den Sachstand Biologie zum Thema "Therapeutisches Klonen" in einem Text zusammenzufassen.
Weiterhin war es unsere Aufgabe, eine Pressemappe zu erstellen, um den Journalisten einen Einblick in unsere Tätigkeit zu geben und ihnen ihre Arbeit zu erleichtern.

Viki und Charlotte haben fleißig die "Presseeinladung" für ...

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Fazit des Tages: 03.04.06

| Olga G. und Saskia K.

Saskia und Olga

Saskia und Olga, die fleißigen Redakteurinnen am Arbeiten.

Ausschnitt aus der Diskursgruppe:

 

Bei einem kurzen „Ausflug“ in die Diskursgruppe platzte ich, Olga G., mitten in einen Vortrag von Felix D. und Lena D. über den Sachstand Biologie herein. Sie waren gerade dabei zu erklären, was adulte Stammzellen sind und nannten Pro- und Contrapunkte.

Nach dem Vortrag wurden aus der Runde Fragen gestellt, die dann gemeinsam ausdiskutiert wurden.

Danach hielten auch noch die Schüler Ali A. und Florida R. einen Vortrag über embryonale Stammzellen und führten ebenfalls Pro und Contra auf.

Dank der sehr guten Atmosphäre konnte sehr gut auf Fragen eingegangen werden und es wurde fleißig diskutiert.

Hier bei uns in der Journalistengruppe verlief der Tag auch sehr zufriedenstellend. Die Arbeiten welche erledigt werden mussten, wie Interviews mit Schülern aus der Diskursgruppe und das Schreiben eines Berichtes über das Diskurslernen allgemein, verliefen sehr schnell und es wurde ordentlich gearbeitet....

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Die Entstehung des Projektes

| Viktoria W. und Desiree M.

Interview mit Frau Karim

Interview mit Frau Karim

Frau Nicola Karim, Fachsprecherin für Biologie an der Gesamtschule Troisdorf, trug wesentlich zur Entstehung des Projektes „Diskurslernen Streitfall therapeutisches Klonen“ an unserer Schule bei. In einem Interview beschrieb sie den Vorgang und das Auswahlverfahren wie folgt: Nachdem sie vom Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (drze) angeschrieben wurde, hielt sie es zuerst für nicht möglich, dass die Schule ausgewählt werden würde. Erst nach dem Anruf des Fachdidaktikers, Jürgen Kreuz-Preußker, der reges Interesse an der Teilnahme der Gesamtschule Troisdorf zeigte, entschloss sie, sich für das Projekt ein zusetzten. Weitere Gründe, die für sie das Thema interessant machten, waren zum einen die Wichtigkeit des Themas in der Gesellschaft und der momentane Biologieunterricht in ihrem 11er Kurs. Nun ging es darum, die passenden Schüler für das Projekt auszuwählen. Wichtige Wahlkriterien waren hierbei, Z...

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Einleitung zum Diskurslernen

| Saskia und Olga

Gruppenfoto der Redaktion

Gruppenfoto der Redaktion

Troisdorf.Gesamtschule - Am 3.4.06 trafen sich die Schüler der Gesamtschule Troisdorf um 8:00 Uhr, um das Diskurs-Projekt Streitfall theapeutisches Klonen zu beginnen.

In dem Projekt diskuslernen wird versucht, den SchülerInnen die besonderen Erfordernisse bioethischer Diskussion erfahrbar zu machen.

 

Im Rahmen der Projektwoche erhalten die Schüler zunächst die notwendigen Sachinformationen aus den Bereichen Biologie, Ethik und Recht. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Experten aus den Bereichen Medizin, Recht, Religion und Ethik zu befragen und mit diesen umfassenden Informationen können sie dich dann zunächst ihre eigene Meinung bilden. Diese Meinung gilt es dann in der nachfolgenden Debatte zu vertreten. Ziel ist es, mit der ganzen Gruppe möglichst einstimmig eine Empfehlung zu erarbeiten, wie sich Deutschland in de...

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Interview mit Vanessa F.

| Desiree M.

Desiree M. und Vanessa F. beim Interview'

Desiree M. und Vanessa F. beim Interview'

Desiree: Wie heißt du?

Vanessa: Vanessa Frankenstein.

Desiree: Und wie alt bist du?

Vanessa: Ich bin 17 und gehe auf die Gesamtschule in Troisdorf.

Desiree: Warum hast du dich für dieses Projekt gemeldet?

Vanessa: Mich interessiert das Thema Klonen und ich habe auch schon das Thema an meiner früheren Schule gehabt.

Desiree: Welches dieser Themen interessiert dich am meisten?

Vanessa: Mich interessiert am meisten, dass es den Menschen helfen kann.

Desiree: Weißt du, was therapeutisches Klonen ist?

Vanessa: Nicht wirklich! Ich weiß nur etwas aus dem Fernsehen von Sendungen und so.

Desiree: Also erwartest du unter anderem von dieser Woche, dass sie dir einiges über das therapeutische Klonen beibringen?

Vanessa: Ja.

Desiree: Kennst du einige der ethischen und rechtlichen Fragen zum Thema therapeutisches Klonen?

Vanessa: Ich weiß nur, dass es noch nicht erlaubt ist, da die Menschenwürde verletzt wird, da es mit lebenden Embryonen zu tun hat.

Desiree...

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Interview mit Felix D.

| Viktoria W.

Viktoria W. und Felix D. beim Interview

Viktoria W. und Felix D. beim Interview

Viktoria: Wie heißt du? Wie alt bist du?

Felix: Ich bin Felix D. und bin 17 Jahre alt.

Viktoria: Warum hast du dich für dass Projekt angemeldet?

Felix: Aus purem Interesse.

Viktoria: Welches der Themen interessiert dich besonders?

Felix: Ich möchte meinen Mitmenschen erklären können, was Klonen bedeutet und ethische Fragen beantworten können.

Viktoria: Weißt du was „therapeutisches Klonen“ ist?

Felix: Ja.

Viktoria: Woher?

Felix: Es wurde uns gerade erklärt, das heißt vielmehr ungenau definiert.

Viktoria: Kennst du die ethischen und rechtlichen Fragen zum Thema „therapeutisches Klonen“?

Felix: Nein.

Viktoria: Wie wirkt der Wochenplan auf dich?

Felix: Ich finde ihn sehr interessant. Er ist voller neuer Sachen.

Viktoria: Wie ist dein erster Eindruck nach dem Vormittag?

Felix: Es gibt zu wenig Essen, sonst ist es okay. Es macht mir Spaß.

Viktoria: Freust du dich auf die Woche?

Felix: Ja, ich bin gespannt was mich erwartet.

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Interview mit Melanie R.

| Viktoria W.

Viktoria W. und Melanie R. beim Interview

Viktoria W. und Melanie R. beim Interview

Viktoria: Wie heißt du? Wie alt bist du?

Melanie: Ich heiße Melanie R. und bin 17 Jahre alt.

Viktoria: Warum hast du dich dazu entschieden, an dem Projekt teilzunehmen?

Melanie: Ich habe Interesse an der Biologie und insbesondere an der Erforschung des Menschen.

Viktoria: Welches dieser Themen interessiert dich besonders?

Melanie: Gute Frage. Ich denke, in wie weit man es rechtlich verantworten kann.

Viktoria: Weißt du, was „therapeutisches Klonen“ ist?

Melanie: So ein bisschen.

Viktoria: Woher?

Melanie: Ansatzweise aus dem Fernsehen, aber frag jetzt nicht welche Sendung.

Viktoria: Kennst du die ethischen und rechtlichen Fragen zum Thema „therapeutisches Klonen“?

Melanie: Nein.

Viktoria: Wie wirkt der Wochenplan auf dich?

Melanie: Ich finde der Freitag ist zu lang, weil es kurz vor den Ferien ist. Sonst ist es okay, könnte besser sein.

Viktoria: Wie ist dein erster Eindruck nach dem Vormittag?

Melanie: Ist ganz lustig.

Viktoria: Freust du dich au...

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Interview mit Nils C.'

| Enza G.

Enza G. und Nils C. beim Interview

Enza G. und Nils C. beim Interview

Enza: Wie heißt du?

Nils: Ich heiße Nils Cholewa.

Enza: Und wie alt bist du?

Nils: Ich bin 17 Jahre alt.

Enza: Warum hast du dich für dieses Projekt gemeldet?

Nils: Ich habe mich vor allem für dieses Projekt entschieden, weil mich das Thema interessiert. Wegen der Heilmethoden und so.

Enza: Ist das auch das Thema, das dich am meisten interessiert?

Nils: Ich denke, bis jetzt schon. Aber auch das mit dem Einpflanzen.

Enza: Weißt du, was therapeutisches Klonen ist?

Nils: Jo.

Enza: Und woher weißt du das?

Nils Von Freunden und aus den Nachrichten.

Enza: Kennst du die ethischen und rechtlichen Fragen zum Thema therapeutisches Klonen?

Nils: Kann ich mir eigentlich denken.

Enza: Woher weißt du das?

Nils: Das weiß ich auch von Freunden und aus den Nachrichten.

Enza: Wie wirkt der Wochenplan, der vorhin vorgestellt wurde, auf dich?

Nils: Ich denke mal, wir haben ganz schön was zu tun.

Enza: Wie ist der erste Eindruck nach dem Vormittag?

Nils: Das Ganze ist auf je...

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Interview mit Helena D

| Desiree M.

Desiree M. und Helena D. beim Interview

Desiree M. und Helena D. beim Interview

Desiree: Wie heißt du?

Lena: Mein Name ist Helena Deobald.

Desiree: Und wie alt bist du?

Lena: Ich bin 18 Jahre alt.

Desiree: Warum hast du dich für dieses Projekt gemeldet?

Lena: Ich habe mich für dieses Projekt gemeldet, weil mich das therapeutische Klonen einfach interessiert und weil ich der Meinung bin, dass es eine Erfolgsgarantie für die Zukunft ist, hauptsächlich für die Medizin.

Desiree: Also glaubst du, dass es wichtig für die Zukunft ist, dass es therapeutisches Klonen gibt?

Lena: Ja, ich denke schon.

Desiree: Ok. Welches der Themen interessiert dich am meisten?

Lena: Mich interessieren vor allem der biologische Teil, also wie es funktioniert, und der rechtliche Teil, also ob es möglich ist, das Ganze rechtlich umzusetzten.

Desiree: Weißt du, was therapeutisches Klonen eigentlich ist?

Lena: Ich denke es werden Stammzellen von Embryos in Menschen eingepflanzt oder so.

Desiree: Woher weißt du das?

Lena: Ja, durchs Fernsehen.

Desiree...

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Sachstand Biologie - Was ist therapeutisches Klonen?

| Desiree M. und Enza G.

ABB1

Schema zum Verfahren des theurapeutischen Klonen

Mit diesem Thema hat sich die Gruppe vom Diskurslernen den gesamten Montagnachmittag (03.04.06) und Dienstagvormittag (04.04.06) beschäftigt. Am Dienstag um 9:45 Uhr sind wir, die Journalisten, dazu gekommen und haben uns in den Gruppen aufgeteilt. Uns, Desiree M. und Enza G., haben Florida R., Dennis P. Felix D. und Nils C. ihre Ergebnisse sehr anschaulich und engagiert präsentiert.

Das Ziel des therapeutischen Klonens ist es, gesunde Zellen zu transplantieren, um geschädigte Zellen zu ersetzten. Das Besondere, dass die Zelle mit dem Erbgut des Patienten ausgestattet ist. Dabei spielen embryonale Stammzellen eine große Rolle. Diese sind pluripotent, was bedeutet, dass diese Zellen die Fähigkeit zur Differenzierung in alle Zelltypen des Menschen besitzen.

Bei dem therapeutischen Klonen (ABB1) wird der isolierte Zellkern einer spezialisierten Zelle (z.B. Hautzelle) eines Patienten in die entkernte Eizell...

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Sachstand Ethik

| Desiree M. und Enza G.

Sollte Klonen zu Therapie- und Forschungszwecken erlaubt sein oder verboten werden?

Diese schwierige Frage stellten sich die 16 Schülerinnen und Schüler der Diskurslernen-Gruppe am Dienstagnachmittag (04.04.06) und Mittwochvormittag (05.04.06). Mit verschiedenen Texten arbeiteten sie sich in das Thema ein und diskutierten darüber.

Wie das therapeutische Klonen in ethischer Hinsicht zu bewerten ist, wird in Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. In der Kritik stehen dabei weniger die medizinischen Ziele einer Therapie mit Stammzellen – also die Entwicklung immunverträglicher Transplantate, zu denen das Kloniverungsverfahren benötigt wird –, als vielmehr das Verfahren selbst.

Als Einleitung beschäftigten sie sich mit heiklen, philosophischen Fragen nach der Menschenwürde: Wer besitzt eigentlich Menschenwürde? Kann man die Menschenwürde ...

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Interview mit Frau Dr. Eva Sewing

| Enza G. und Desiree M.

Desiree: Wie heißen sie?

Fr. Sewing: Ich heiße Eva Sewing.

Desiree: Was ist ihre Rolle bei diesem Projekt?

Fr. Sewing: In diesem Projekt stelle ich das Problem therapeutisches Klonen aus der Sicht der Ethik und des Rechtes vor. Um das zu erklären: Wir haben über internatonale und nationale Rechtsprechung gesprochen und darüber, welche Argumente es für oder gegen das therapeutische Klonen aus ethischer Sicht gibt.

Desiree: Vorhin wurde eine „Hart aber Fair“ - Sendung zum Thema Stammzellforschung aus dem Jahre 2002 mit der Gruppe angesehen; wofür war der gedacht? War das zur Vorbereitung der Schüler auf eine Diskussion oder, damit sie die Argumente von Politikern und wichtigen Positionsträgern kennen lernen?

Fr. Sewing: Der Film war dafür gedacht, einmal, dass die Argumente die wir schon im Unterricht besprochen haben, zu vertiefen, also nochmal aus der Sicht von Personen zu hören, u...

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Diskurs: haben Embryonen ein Recht auf Leben?

| Enza G.

Diskussion: Haben Embryonen ein Recht auf Leben oder nicht?

Während des heutigen Nachmittags (04.04.06) wurden die Journalisten von der Diskurslernen – Gruppe eingeladen, eine Diskussion mitzuverfolgen.  Daraufhin haben wir, Desiree M. und Enza G., einer der vier Grüppchen, bestehend aus jeweils 4 Schülern, zugehört.

Eva R. Felizitas R., Nils C. und Felix D. hatten die Aufgabe, einen Diskurs über die These, ob Embryonen ein Recht auf Leben haben, zu führen. Mit diesem Problemthema sollten sie sich aus der Sicht verschiedener Wissenschaftler auseinandersetzten, wobei Eva R. und Felizitas R.der These zustimmten, während Felix D. und Nils C. sie ablehnten.

Eva R. vertrat die Meinung eines Professors für philosophische Ethik, Marcus Düwell,  und behauptete, dass ein Embryo einen moralischen Status habe, weil er das Potenzial zu leben habe und darum ein Mensch sei. Dadurch sei er hadlungsfähig.

Nils C., der die Ansicht des Ethiker und Re...

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