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Diskurslernen Ahlen 2013

Fragen rund ums Thema Stammzellenforschung

| Sophie Barton und Lea Busch

In der Gesprächsgruppe von Frau Herrmann sind viele unterschiedliche Fragen aufgetreten. Wenn man sich die vielen Zettel durchliest, stellt man schnell fest, dass sich einige Schüler fragen, ob bei einer künstlichen Befruchtung Schäden für die Mutter aber auch Schäden für das Baby bzw. den Embryo auftreten können. Warum ist die künstliche Befruchtung erlaubt? Ist es nicht ein Eingriff in den menschlichen Körper und damit gefährlich für das Leben der Betreffenden? Kann man diesen Vorgang überhaupt bezahlen? Außerdem wird angemerkt, dass bei der künstlichen Befruchtung Designerbabys entstehen könnten, die nur noch der heutigen Norm entsprechen und nicht den natürlichen Weg gehen. Schaut man auf die vielen Fragen, merkt man schnell, dass es einige kritische Stimmen gibt aber auch positive Reaktionen. Wir sind gespannt, wie sich die Meinung der Schüler im Laufe der nächsten Woche verändert.

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Die Journalistengruppe stellt sich vor

| Nils Groß-Heitfeld, Kadir Köse

Heute ist es soweit, die Stammzellenjournalisten haben mit ihren Arbeiten in den einzelnen Gruppen begonnen. In den nächsten Tagen werden sich 15 Mitglieder der Journalistengruppe intensiv mit den Themen der Stammzellenforschung auseinander setzen und versuchen, die örtliche Presse für die aktuellen Neuigkeiten zu interessieren.

Die Redaktion besteht aus 7 Gruppen, u. a. Fachjournalisten für Ethik und Biologie, Interviewer, Kontaktpersonen für die Presse – aber auch Fotografen, und technischen Support.

Sie freuen sich auf die Exkursion nach Münster an das Uniklinikum und das Max-Planck-Institut, die sie am Mittwoch dem 10.07.13 durchführen.

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Die Journalisten führen ein Interview mit einer Schülerin aus der Diskursgruppe

| Esra Kaya, Dilara Orak

Journalist : Wie finden Sie die Projektwoche ?

Stefanie : Ich finde die Projektwoche ganz interessant und informativ, weil wir jungen Leute uns auch mit dem Themenbereich „Stammzellen“ beschäftigen.

Journalist : Können Sie sich unter Stammzellen was vorstellen?

Stefanie : Nach den ersten Tagen weiß ich schon was Stammzellen sind. Sie sind sehr wichtig für die Menschheit, sie kann sich damit heilen und auch Krankheiten besiegen. Es gibt verschiedene Stammzellarten.

Journalist: Finden Sie diese Projektwoche interessant oder würden Sie sich etwas anderes wünschen ( Verbesserungsvorschläge )?

Stefanie : Nein, ich finde das sehr gut und das Thema ist auch in Ordnung.

Journalist: Sollten sich die Menschen über das Thema informieren?

Stefanie : Ja, auf jeden Fall, das ist auch ein heiß diskutiertes Thema zurzeit und es wurde immer noch keine Lösung gefunden .

Journalist : Wer diskutiert denn über das Thema ?

Stefanie : Der Staat und die Politiker, aber Sie trauen sich ...

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Ethische Bewertung der Stammzellenentnahme bei Embryonen

| Sophie B. und Lea B.

 

Ethische Bewertung der Stammzellenentnahme bei Embryonen

Heute ging es in der Gesprächsgruppe von Herrn Heyer darum, welche Rechte der Embryo hat und wie man die Entnahme der Stammzellen aus dem Embryo ethisch bewerten kann. Als erstes fragte sich die Gruppe, welche Hintergrundinformationen sie braucht, um dieses Thema überhaupt bewerten zu können. Welches Ziel hat die Entnahme (z.B. Mittel gegen eine unheilbare Krankheit), welche Mittel nutzt man (z.B. schmerzfrei) und welche Folgen hat die Behandlung (z.B. Zerstörung des Embryos)? All diese Punkte spielen eine wichtige Rolle, denn je nach Information verändert sich auch die ethische Meinung.


In unserem Grundgesetz steht „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“ Art.5 Abs.3 GG
Dieser Auszug bedeutet, dass die Forschung nicht durch die Politik beeinflusst werden darf (wie unter Adolf Hitler). Auch das Ergebnis darf nicht feststehen. Der ...

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Standortbestimmung Diskursprojekt- Schüler bilden sich eigene Meinung

| Mahalia Matheja

In den vergangenen zwei Tagen haben sich die Teilnehmer des Oberstufenprojekts intensiv mit dem Thema Stammzellenforschung auseinandergesetzt. Am ersten Tag eigneten sie sich das grundlegende biologische Fachwissen an.

Eine Stammzelle ist eine Körperzelle, die noch nicht als ein bestimmter Zelltyp differenziert ist und aus der durch Zellteilung zwei neue Stammzellen oder eine neue Stammzelle und eine differenzierte Körperzelle entstehen können. Forscher gewinnen seit 1998 Stammzellen aus befruchteten Eizellen im frühen Embryonalstadium (Blastozyste). Aus diesen Zellen können noch alle ca. 220 Körperzellen entstehen, aber es kann nicht mehr zur Entwicklung eines Menschen kommen. Die Ziele der Stammzellenforschung ist u. a. die Heilung von bisher unheilbaren Krankheiten wie etwa Alzheimer oder Parkinson. Im Konflikt steht die junge Forschung mit dem Embryonenschutzgesetzt von 1990, das besagt dass ein Embryo ab der Verschmelzung der Eizelle mit der Samenzelle unter Schutz steht. D...

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Pressemitteilung zum Diskursprojekt

| Johanna Kahl, Joanna Brune, Berkan Yapici, Kadir Köse

09.07.2013 - Ahlen

Diskursprojekt über embryonale Stammzellforschung an der Fritz-Winter-Gesamtschule (FWG)

 

Die zukünftige gymnasiale Oberstufe der FWG befasst sich diese Woche in einem Diskursprojekt mit dem Thema embryonale Stammzellforschung. und ihren wissenschaftlichen Hintergründen. Düsseldorfer Experten unterstützen sie dabei.

 

Vom 08. – 12.07.13 bietet die Fritz Winter-Gesamtschule den Schülern der zukünftigen gymnasialen Oberstufe ein spannendes Projekt an: Gemeinsam mit Düsseldorfer Experten erarbeiten 75 Schüler biologische und auch ethisch-rechtliche Hintergründe zum Thema embryonale Stammzellforschung. Die Schüler sollen sich eine eigene Meinung zu diesem komplexen wissenschaftlichen Thema bilden und diese in Planspielen diskutieren. Mittwoch ist eine Exkursion an zwei Münsteraner Forschungsinstitute geplant, wo die Schüler Stammzellforscher bei der Arbeit sehen und sich über mögliche Berufsbilder informieren können. Am Ende der Woche werden di...

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Besuch des Max-Planck-Instituts (MPI) - Eindrücke und Informationen

| Mahalia Matheja

Am Mittwoch, den 10. Juli besuchte ein Teil der Schüler des Diskursprojekts das Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster. Das Forschungsinstitut ist Mitglied in der Max-Planck Gesellschaft zu der mehr als 80 Einrichtungen mit verschiedensten wissenschaftlichen Richtungen gehören. Das MPI wurde 2001 in Münster gegründet und erhielt im Jahre 2004 den heutigen Namen. Die Forschung beschäftigt sich vor allem mit den Grundlagen der Biomedizin und stellt die Ergebnisse dem Uniklinikum Münster zur Verfügung. Das Ziel der gesamten Forschung ist die Reprogrammierung von ausgereiften Zellen wie etwa die der Hautzelle, so kann die Pluripotenz , die eigentlich nur Stammzellen besitzen, wiederhergestellt werden. Im gesamten Institut gibt es drei Forschungsabteilungen (Zell-und Entwicklungsbiologie, Gewebebiologie und Morphogenese, Vaskuläre Zellbiologie), die unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Hans Robert Schöler stehen. Die Arbeitssprache am MPI ist Englisch, da die c...

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Technischer Support für die Journalistengruppe

| Nils Groß-Heitfeld, Lukas Weber

 

Der Technische Support ist einer der wichtigsten Bereiche in der Journalistengruppe, bestehend aus drei Personen, Kadir Köse, Lukas Weber und Nils Groß-Heitfeld. Der Bereich des Technischen Supports besteht in der Verwaltung, Dokumentierung und in der Sortierung der verschiedenen Daten. Das Einrichten verschiedener Computer wie auch Internetseiten war eine der aufwendigsten Tätigkeiten der Supporter. Unter anderem waren sie für das Fotografieren der derzeitigen Situationen in den einzelnen Gruppen tätig.

 

 

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Interview mit einem Experten

| Julia Bremann, Maren Schäfer

  Dr. Martin Pfeiffer ist ein Mitarbeiter im Max Planck Institut ( MPI ) in Münster und arbeitet dort seit vier Jahren. Das Institut existiert seit 2006. Die ersten 3,5 Jahre hat er damit verbracht seine Doktorarbeit zu schreiben. Sein Fachgebiet ist die Forschung mit Mäuseklonen und Stammzellen.

 Wie viele Mitarbeiter hat das Institut?

Das Institut hat ungefähr 200 bis 250 Mitarbeiter

 Was war bisher ihr größter Erfolg?

Vor kurzem habe ich erfahren, dass eine Veröffentlichung von mir in einem Wissenschaftsjournal angenommen wurde.

Wir haben nämlich Mäuse geklont indem man aus einer Eizelle die genetische Information entnommen und durch den Zellkern einer erwachsenen Zelle ersetzt. Wir haben uns gefragt, ob es auch funktionieren würde wenn wir anstatt einem Kern zwei Kerne transplantieren würden. Die Idee dahinter war, dass man auf diese Art und Weise die Kapazität der Eizelle, einen somatischen Kern zu reprogrammieren, testen kann. Man konnte damit zeigen, dass zwei...

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Meinungsveränderungen?- erneute Standortbestimmung

| Mahalia Matheja

Wie hat sich die Meinung der Schüler/innen zu Thema „Ab wann beginnt schützenswertes Leben?“ in den vergangenen Tagen geändert oder verfestigt? Dieser Frage ging die Diskursgruppe von Frau Hermann nach und kam schließlich zu einem überraschenden Ergebnis.

Einige Schülerinnen positionierten sich wie auch schon bei der vergangenen Standortbestimmung bei der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, da sie ab diesem Moment die Möglichkeit der menschlichen Entwicklung sahen. Nach wie vor vertraten viele Schüler/innen die Meinung, dass ab der Einnistung der befruchteten Eizelle (vierter oder fünfter Tag) die Sicherheit für das Überleben des Embryos gegeben ist und man ab da von menschlichem Leben reden muss. Auch die Ansicht, dass es sich dann um einen Menschen handelt, wenn ein Embryo etwas fühlt oder sich Organe ausgebildet haben, vertraten viele Schüler/innen. Sehr auffällig war die Positionierung einer Schülerin, die erst ab der Geburt eines Babys schützenswertes Leben ...

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Interview mit den Forscherinnen Frau Dr. Kossack und Frau Schulte

| Lea Busch, Johanna Kahl, Esra Kaya und Berkan Yapici (Photo)

Unsere Interviewpartnerinnen Frau Dr. Kossack und Frau Schulte (Master of Science, M. Sc.) arbeiten im Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie ( CeRA ) in Münster. Sie haben unsere Fragen verständlich und ausführlich beantwortet und uns viel über die Reproduktion und Andrologie erzählt. Frau Kossack ist promovierte Biologin und arbeitet seit 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im CeRA. Sie beschäftigt sich mit den Stammzellen des Hodens und den Ursachen für männlichen Unfruchtbarkeit. Frau Schulte macht seit November letzten Jahres ihren Doktor an der Uniklinik. Sie beschäftigt sich mit ICSI- und IVF-Behandlungen.

Ein Interview mit Frau Dr. Kossack und Frau Schulte

Journ.: Arbeiten Sie mehr mit Patienten oder im Labor?

Frau Kossack : Ich arbeite im Labor an menschlichen Gewebeproben.

Frau Schulte: Ich arbeite im Labor mit Mäusen.

Journ.: Wie viele Schwangerschaften entstehen durch künstliche Befruchtung?

Frau Kossack u. Schulte: Durch künstliche Befruch...

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Parlamentarisches Planspiel

| Marie Meier, Joanna Brune

Am 4. Tag unserer Projektwoche sind die Schüler in die Rollen von verschiedenen Politikern geschlüpft und mussten die jeweilige Partei vertreten. Das Ziel dieses Spieles ist es, einen Kompromiss zur Frage, ob embryonale Stammzellforschung erlaubt sein soll, zu erreichen. Dabei kamen viele Diskussionen auf, da jeder der verschiedenen „Politiker“ seine Meinung vertreten wollte. Jede der 5. Parteien hat in einem kurzen Vortrag ihre Position vorgestellt wobei gerade die christlich orientierte Partei, die strikt gegen die embryonale Stammzellforschung ist, viel Gegenwind bekam. Bei dem Gesetzentwurf wurden dann auch wieder ziemlich viele verschiedene Meinungen ausgedrückt. Jedoch wurde am Ende wie erwartet ein Gesetzesentwurf ausgewählt und festgeschrieben.



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Diskursprojekt Stammzellforschung-eine Zusammenfassung

| Mahalia, Maren, Julia

In der vergangenen Woche vom 08.Juli bis zum 12. Juli haben sich die Teilnehmer des Oberstufenprojekts der zehnten Klassen intensiv mit dem Thema Stammzellenforschung auseinandergesetzt. Die Schüler/innen wurden in drei Gruppen aufgeteilt, in zwei Fachgruppen, die von Experten des Kompetenznetzwerks Stammzellforschung NRW begleitet wurden, und eine Journalistengruppe. In dieser Zeit eigneten die zukünftigen Oberstufenschüler sich das grundlegende biologische Fachwissen an. Außerdem beschäftigten sie sich mit ethischen Fragen rund um das Thema Stammzellforschung und die entsprechenden gesetzlichen Regelungen. Bis zum Ende der Woche haben sich die Schüler/innen eine eigene Meinung gebildet und diese auf einer Podiumsveranstaltung vertreten können. Um den Schüler/innen dieses Thema näherzubringen, wurde seitens der Lehrer ein Ausflug in das Max-Planck-Institut und in das Uniklinikum Münster organisiert. Die gesamte Woche wurde von der Journalistengruppe mit Frau Folke-Sabel doku...

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Ein Interview mit einer Schülerin aus der Diskursgruppe

| Esra Kaya u. Dilara Orak

Journ.: Haben Sie schon viele Erfahrungen gesammelt?

Stefanie.: Ja, auf jeden Fall, wir haben eine ganze Woche an dem Thema „Stammzellenforschung“ gearbeitet und haben auch was dazu gelernt.

Journ.: Fanden Sie die Projektwoche interessant oder hätten Sie sich etwas anderes gewünscht ( Verbesserungsvorschläge )?

Stefanie.: Also ich fand die Projektwoche sehr gut, weil wir lange über das Thema sprechen konnten und es viele einzelne Themenbereiche gegeben hat.

Journ.: Denken Sie, dass Sie besser informiert sind?

Stefanie.: Ja, früher wusste ich noch nicht mal was eine Stammzelle genau ist, jetzt weiß ich darüber Bescheid und auch, dass jede Stammzelle eine Aufgabe im Körper hat.

Journ.: Wurden Ihre Fragen zur Stammzelle alle beantwortet?

Stefanie.: Ja, die haben wir in der Woche ausgearbeitet und auch beantwortet bekommen und wir waren in Münster im Max-Planck-Institut, wo wir auch Fragen stellen konnten.

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Die Gruppe von Frau Herrmann präsentiert ihr Votum

| Ira Herrmann

Die Diskursgruppe von Frau Herrmann präsentiert ihr Votum.

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Das Votum der Diskursgruppe von Herrn Heyer

| Ira Herrmann

Die Schüler präsentierten ihr Votum auf Plakaten im Rahmen der Abschlußveranstaltung in der Aula der Fritz Winter-Gesamtschule

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Der Votumstext der Herrmann-Gruppe

| Stefanie Folke-Sabel

Dieses Foto zeigt die Handlungsempfehlungen der Gruppe von Ira Herrmann zum Umgang mit embryonaler Stammzellforschung.

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Sachstand Biologie
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Sachstand Ethik
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  • Meinungsveränderungen?- erneute Standortbestimmung
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