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Der letzte Tag

| Martin L.

Nach dem Expertenhearing am gestrigen Donnerstag beginnt heute der letzte Tag der Diskurswoche. Die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Bonn Duisdorf stellen heute Nachmittag Ihr Votum auf die Frage, "Welche Regelungen zum therapeutischen Klonen empfehlen Sie für Deutschland", vor.

Am heutigen Vormittag gilt es dieses Votum fertig auszuarbeiten und zu formulieren.

Interview mit Dr. Heike Baranzke

| Martin L.

Martin L.:    Guten Tag Frau Dr. Baranzke. Vielen Dank, dass Sie sich nach dem Expertenhearing noch einem kurzen Interview stellen.
Zunächst bitte ich Sie nochmals was zu Ihrer Person und Ihrem Werdegang zu sagen.

Fr. Dr. Baranzke:    Mein Name ist Dr. Heike Baranzke, ich habe in Bonn katholische Religion und Chemie studiert. Promoviert habe ich zu dem Thema „Die Würde der Kreatur“. Durch die damit einhergehende Beschäftigung mit dem Begriff der Menschenwürde habe ich mich u. a. mit den Lehren von Immanuel Kant beschäftigt, wodurch sich vor allem ethisch viel für mich erschlossen hat.
In meiner beruflichen Laufbahn wurde ich sowohl mit den naturwissenschaftlichen als auch mit den ethischen Inhalten konfrontiert.

Martin L.:    Bitte erläutern Sie kurz Ihre Position zum therapeutischen Klonen.

Fr. Dr. Baranzke:    Vorweg ist sehr wichtig, dass ich zwar wissenschaftlich mit dem Thema konfrontiert wurde, persönlich jedoch nicht beeinflusst bin, da ich niemanden kenne,...

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Interview mit Herrn Martin Heyer

| Martin L.

Stellen Sie sich zunächst bitte einmal kurz vor.

Mein Name ist Martin Heyer ich arbeite als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Wissenschaft und Ethik. Ich bin gelernter Jurist und Philosoph.

Was haben Sie konkret mit dem Projekt zu tun?

Christina Kolbe und ich haben die Projektkonzeption entwickelt, den Forschungsantrag gestellt und führen das Projekt durch.

Was für ein Ziel hat das Projekt ?

Das Ziel ist es jungen Menschen eine Erfahrung der Teilnahme an politischen und gesellschaftlichen Prozessen zu vermitteln und somit auf Ihre Rolle als mündige Mitbürger mit vorzubereiten.

Wichtig ist, dass Meinungsbildung die Vorraussetzung ist um an Entscheidungsprozessen teilzunehmen.

Was für einen Eindruck haben Sie von dieser Durchführung?

Zunächst bin ich sehr angetan von der Unterstützung und Interesse der Schule. Die differenzierten Argumentationsansätze und die gute inhaltliche Durchdringung des Stoffes durch die Diskurseilnehmer haben mich sehr begeistert.

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Interview mit Herrn Dr. Martin Booms

| Martin L.

Stellen Sie sich zunächst bitte einmal kurz vor.

Mein Name ist Dr. Martin Booms. Ich bin stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Referenzzentrums für Ethik in Biowissenschaften.

Was haben Sie konkret mit dem Projekt zu tun?

Ich bin in meiner Funktion des stellvertretenden Geschäftsführers Leiter des Projekts „diskurs lernen“. Somit habe ich von der Antragsstellung, über die Zusammenarbeit mit Partnern bis hin zur Durchführung Verantwortung übernommen.

Inhaltlich konzeptioniert und durchgeführt haben das Projekt Frau Kolbe und Herr Heyer.

Was für ein Ziel hat das Projekt ?

Ziel des Projekt ist es einfach gesagt Diskursfähigkeit zu vermitteln. Die Teilnehmer erhalten die Kompetenz an gesellschaftlichen Debatten teilzunehmen und gesellschaftliche Problematiken diskutieren zu können.

Konkret in diesem Fall erarbeiten sie eine mögliche Entscheidung wie Deutschland mit den Regelungen zum therapeutischen Klonen umzugehen hat.

Ich halte diese Diskussionen fü...

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Interview mit Susanne K.vom 28.04.2006

| Katharina M.

Kati M.: Susanne, wie fühlst du dich nach der Woche?

Susanne K.: Ich habe sehr viele Informationen bekommen, über Dinge, die ich noch nicht wusste und ich fühl mich gut!

Kati M.: Wie fandest du im gesamten Überblick die Woche?

Susanne K.: Es gab viele Veranstaltungen, bei denen man nur zuhören musste, aber auch sehr viele Diskussionen mit konträren Meinungen. Aber im Gesamtüberblick sind wir zu einem Ziel gekommen.

Kati M.: Was für einen Eindruck hattest du von den verschiedenen Sachstandsvermittlungen?

Susanne K.: Sie waren sehr lehrreich, da verschiedene Perspektiven und Aspekte über Ethik, Biologie und Politik aufgeführt wurden.

Kati M.: Ist irgendetwas aufgetreten mit dem du überhaupt nicht gerechnet hast?

Susanne K.: Nein, eigentlich nicht.

Kati M.: Und wie fühlst du dich von dem Moderationsteam unterstützt?

Susanne K.: Also ich finde Sie könnten ein bisschen spontaner sein, aber generell fühle ich mich gut unterstützt. Sie sind immer offen für Fragen.

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Interview mit Dr. Rudolf Neidert vom 27.04.2006

| Katharina M.

Katharina Menzel: Guten Tag Herr Dr. Neidert. Bitte stellen Sie sich einmal vor.

Dr. Rudolf Neidert: Mein Name ist Rudolf Neidert, und ich habe von 1970 an im Gesundheitsministerium in verschiedenen politischen Positionen gearbeitet. Die letzten fünf Jahre von 1995 bis 2000 als Leiter des medizinrechtlichen Grundsatzreferates mit Zuständigkeiten für das Recht der Biomedizin, vor allem das Recht der Fortpflanzungsmedizin. Danach war ich dann weiter auf diesem Gebiet mit Vorträgen tätig. Auch habe ich zusammen mit der FDP Bundestagsfraktion und für die deutsche Gesellschaft für Gynäkologie gearbeitet, immer mit dem Blick auf notwendige gesetzliche Änderungen.

Katharina Menzel: Können Sie uns nun bitte auch erläutern, wie Ihre persönliche Position zum „Therapeutischen Klonen“ ist:

Dr. Rudolf Neidert: Das therapeutische Klonen, das zu Recht von vielen als „Forschungsklonen“ bezeichnet wird, ist ein Stück Grundlagenforschung und unbedingt notwendig, um das Zusamme...

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Interview mit Chris G. vom 28.04.2006

| Sabrina S.

Interview mit Chris G. am 28.04.2006 vor der Votumsentscheidung

Sabrina S.: Wie fühlst du dich nach der Woche?
Chris G.: Gut!

Sabrina S.: Wie fandest du im Gesamtüberblick die Woche?

Chris G.: Die Woche ist ja eigentlich ganz schnell vergangen, was ja schon mal nicht so schlecht ist. Gestern fand ich die Diskussion über die Gruppenarbeit und die fehlende Motivation nicht so gut, denn wenn die Gruppenarbeit nicht läuft, dann hätte man solch ein Gespräch schon früher machen müssen, z.B. direkt am Montag, oder man sollte es ganz sein lassen. Unsere Gruppen arbeiten im Grunde immer, manchmal reden alle, manchmal keiner. Daher fand ich diese Diskussion überflüssig. Jedoch fand ich die Woche sehr informativ und interessant, und ich habe viel gelernt. Aber das liegt ja wiederum bei jedem selber und im persönlichen Interesse.

Sabrina S.: Was für einen Eindruck hattest du von den einzelnen Sachstandsvermittlungen?

Chris G.: Die Biostunden fand ich persönlich sehr ...







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Interview mit Laureen B. vom 28.04.2006

| Sabrina S.

Interview mit Laureem B. am 28.04.2006 vor der Votumsentscheidung

Sabrina S.: Wie fühlst du dich nach der Woche?

Laureen B.: Ich fühl mich nach dieser Woche ziemlich gut beraten und aufgeklärt.

Sabrina S.: Wie fandest du im gesamt Überblick die Woche?

Laureen B.: Teilweise sehr langwierig und schwer nachzuvollziehen und dass einige Sachen wiederholt wurden, fand ich zu zeitaufwendig. Ansonsten fand ich die Woche vom Aufbau her vollkommen in Ordnung und sehr informativ.

Sabrina S.: Was für einen Eindruck hattest du von den einzelnen Sachstandsvermittlungen?

Laureen B.: Also sie haben uns schon weiter gebracht, damit wir auch alle auf den gleichen Wissenstand gebracht wurden. Ethik ist halt nicht das, was mich so sonderlich interessiert, da ich dazu schon eine eigene Meinung zu diesem Thema habe. Jedoch fand ich die Ethikstunde an sich sehr gut und auch für diejenigen, die sich noch nicht so auskennen, sehr informativ.

Sabrina S.: Ist irgendetwas aufgetreten womit du ü...

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Interview mit Stafanie B. vom 28. 04.2006

| Sabrina Sch.

Sabrina Sch.: Wie fühlst du dich nach dieser Woche?

Steffi B.: Mir geht es gut, jedoch bin ich Meinung, dass sich die gesamte Thematik in die Länge gezogen hat.

Sabrina Sch.: Wie fandest du die Woche insgesamt?

Steffi B.: Die Woche an sich war vom Thema her gut, aber die Aufarbeitung sollte dem Alter entsprechend sein.

Sabrina Sch.: Was für einen Eindruck hattest du von den einzelnen Sachstandsvermittlung?

Steffi B.: Inhaltlich fand ich die einzelnen Sachstandsvermittlungen gut, aber der Ethik-Teil war etwas lang.

Sabrina Sch.: Ist irgendetwas aufgetreten, womit du überhaupt nicht gerechnet hast?

Steffi B.: Nein, ist es nicht.

Sabrina Sch.: Wie fühlst du dich von dem Moderationsteam unterstützt?

Steffi B.: Sie waren immer vor Ort und für Fragen offen. Aber sie hätten ab und zu versuchen können, uns mehr zu motivieren.

Sabrina Sch.: Wie findest du die Online-Zeitung? Findest du, dass die Artikel sachgerecht wiedergegeben sind?

Steffi B.: Die Zeitung finde ich gut auf...

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Interview mit Herrn Manfred Bürvenich vom 28. April 2006

| Sabrina Sch./ Sabrina S.

Sabrina Sch.: Geht es Ihnen gut?

Manfred Bürvenich: Ja, mir geht es gut. Ich hatte zwar nur wenig Schlaf aber trotzdem bin ich zufrieden.

Sabrina Sch.: Wie fühlen Sie sich nach dieser Woche?

Manfred Bürvenich: Trotz, dass ich nur Beobachter war und ich nichts mit dem Inhalt zu tun hatte, fande ich die Woche ziemlich anstrengend, aufgrund der Präsens. Aber auch, weil ich an manchen Tagen parallel Unterricht hatte.

Sabrina Sch.: Meinen Sie, dass das Projekt erfolgreich gelaufen ist?

Manfred Bürvenich: Ja, davon bin ich überzeugt, trotz der Probleme, die es gestern gegeben hat.

Sabrina Sch.: Sind Sie der Meinung, dass ein solches Projekt noch mal durchgeführt werden sollte?

Manfred Bürvenich: Aus meiner Sicht würde ich dieses Wagnis bzw. diese Chance wieder ergreifen.

Sabrina Sch.: War diese Klasse geeignet für dieses Projekt?

Manfred Bürvenich: Ja, die Tiefe der Inhalte, so wie sie glaube ich auch vom Projektteam gefordert waren, waren bei der Klasse schon richtig auf...

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Interview mit Herrn Professor Doktor Harald Neumann

| Sabrina Sch.

Sabrina Sch.: Bitte stellen Sie doch noch einmal vor.

Prof. Dr. H. Neumann: Mein Name ist Harald Neumann, und ich habe an der Universität in Würzburg und München Humanmedizin studiert. Momentan arbeite ich als Wissenschaftler, gefördert von der Hertie-Stiftung am Institut für Rekonstruktive Neurobiologie der Universität Bonn.

Sabrina Sch.: Könnten Sie kurz ihre persönliche Position zum Thema „Therapeutisches Klonen“ erläutern.

Prof. Dr. H. Neumann: Persönlich bin ich dafür, dass das therapeutische Klonen in Deutschland erlaubt wird.

Sabrina Sch.: Wann wird in Deutschland mit der Forschung zum therapeutischen Klonen begonnen ?

Prof. Dr. H. Neunmann: Die Stammzellenforschung hat in Deutschland schon lange begonnen, z.B. an der Spezies Maus oder an der Fruchtfliege. Die Forschung des therapeutischen Klonens an menschlichen embryonalen Stammzellen ist überwiegend noch in der Planungsphase.

Sabrina Sch.: Welche Risiken haben die Spender, die eine Eizelle bzw. eine adul...

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Interview mit Herrn Dr. Heinemann

| Daniel W. / Katharina K.

Frage: Stellen Sie sich doch bitte einmal kurz vor:

TH: Mein Name ist Thomas Heinemann. Ich bin Arzt (Internist) und
Philosoph, und bin tätig am Institut für Wissenschaft und Ethik an der
Universität Bonn.

Frage: Können Sie kurz Ihre persönliche Position zum Thema
"Therapeutisches Klonen" erläutern?


TH: Es gibt hier insbesondere zwei Punkte, die ich nennen möchte.
Zunächst handelt es sich um die Frage, inwieweit die Verwendung
eines menschlichen Embryos zu Zwecken Dritter zu rechtfertigen ist.
Da sind viele Dinge, die zu beachten sind, noch nicht in der
notwendigen Klarheit dargelegt. Aus diesem Grunde bin ich bei diesem
Thema für eine starke Zurückhaltung.
Als zweites stellt sich die Frage, inwieweit ein therapeutisch klonierter
Embryo wirklich ein menschlicher Embryo im normativen Sinne ist,
also ob hier eine normative Äquivalenz (Gleichheit) zu einem normal
gezeugten Embryo vorliegt. Das sind alles Fragen, über die viel
nachgedacht wird bzw. wurde, und zu denen ...
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Die Würde des Menschen ist unantastbar.

| Sabrina S.

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Der dritte Tag des Projektes begann heute mit Teil 3 des „Sachstandes Ethik“ für das Diskursteam.

Es wurde eifrig gearbeitet, sich aufgeregt, diskutiert und einige Köpfe schienen stark zu qualmen.

Die Expertin Eva Sewing ließ die Schüler über fiktive Interviews von Philosophen wie Fuat Oduncu, Marcus Düwell, Robert Spaemann und Peter Singer „brühten“.

Die Aufgabe für das Diskursteam hierzu war es, aus jedem Interview die eigentlichen Aussagen (Thesen) und Meinungen über das Klonen der jeweiligen Philosophen herauszufinden.

Hierbei kam schon einige Male Entsetzen auf, da einige Thesen der Philosophen völlig unverständlich für einige Azubis waren.

Da nur eine gewisse Anzahl an Berufschülern ein Interview bearbeiteten konnten, präsentierten sie jeweils als Gruppe die Thesen und Schlussfolgerung des Interviews, damit alle einen Eindruck von den Meinungen aller Philosophen bekommen konnten.

Anschließend wurde offen übe...

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Bilderserie

| Sabrina S.

naja ganz begeistert scheinen sie über das Foto ja nicht zu sein!!!

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Bilderserie

| Sabrina S.

Oh gott, hier qualmen die Köpfe!!

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Bilderserie

| Sabrina S.

Die Journalisten wollten auch mal auf die Seite!:-))

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Bilderserie

| Sabrina S.

Ja ja Ina nicht ablenken lassen!!

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Bilderserie

| Sabrina S.

Da wird hart gearbeitet!!!

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Bilderserie

| Sabrina S.

Zeit zum lachen und für einen kleinen Schnappschuss haben wir doch immer!!

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Bilderserie

| Sabrina S.

"Frau" scheint ja doch noch lachen zu können bei der harten Arbeit.

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Bilderserie

| Sabrina S.

Kristina scheint zwar noch nicht so begeistert zu sein, aber egal. Wir haben endlich ein Foto von ihr!!!!

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Bilderserie

| Sabrina S.

Keine Chance, vor meiner Kamera kann sich niemand verstecken!!

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Bilderserie

| Sabrina S.

Ja da freuen sich die Experten, wenn Sie auch einmal fotografiert werden!! :-))

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Happy Birthday, Klon Snuppy!

| Katharina M./Sabrina Sch./Sabrina S.

Snuppy und sein Erfinder Woo Suk Hwang

Snuppy und sein Erfinder Woo Suk Hwang

SEOUL – Der erste geklonte Hund feiert heute seinen 1. Geburtstag: Snuppy darf in Südkorea die Geburtstagskerzen ausblasen.
Was Forscher in den USA schon seit Jahren versuchen, ist in Korea gelungen: Der koreanische Stammzellenforscher Woo Suk Hwang und seine Kollegen haben vorgemacht, wie man einen Hund klont. Das Ergebnis: Snuppy, benannt nach Seoul National University Puppy, feiert heute seinen ersten Geburtstag.

Snuppy hatte auch eine «Leihmutter»: Der Afghane wurde von einer Labrador-Retriever-Dame ausgetragen. Bereits nach wenigen Monaten sah er seinem Original so ähnlich, dass Wissenschaftler in der ganzen Welt staunten. Jedoch lässt auch die Bilanz aufhorchen, dass ein zweites geklontes Tier nach 22 Tagen starb.

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Teilnehmer des Projektes diskurs-lernen „Streitfall therapeutisches Klonen“

| Sabrina Sch.

Auf der einen Seite gibt es sieben Mitglieder des Projektteams, das aus Spezialisten aus den Bereichen Biologie, Ethik und Recht sowie Presse besteht. Die Experten sind verantwortlich für die Leitung und bringen den Teilnehmern das benötigte Fachwissen bei, um ein repräsentatives Votum am Ende des Projektes erstellen zu können. Außerdem stehen sie jederzeit für Fragen und Anmerkungen zur Verfügung.

Auf der anderes Seite gibt es die eigentlichen Teilnehmer. Dies ist eine kaufmännische Berufsschulklasse des Berufskollegs Bonn-Duidorf. 20 der insgesamt 23 Schülerinnen und Schüler absolvieren ihre Ausbildung zu Kaufleuten für Bürokommunikation bei der Deutschen Telekom AG. Zwei der restlichen drei Schüler sind bei der Zurich Gruppe angestellt und eine Schülerin macht ihre Ausbildung bei dem     Deutschen Spendenhilfsdienst.Der Deutsch-, Politik- und Religionslehrer der Klasse hat sich beim Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften (DRZE), mit der Kla...

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Neus Spiel, neues Glück....

| Sabrina S.

fleißiges arbeiten.....

das dachten sich wahrscheinlich einige Teilnehmer des Projektes diskurs-lernen, nachdem die Sachstandsvermittlung Biologie heute mit dem 3. Teil abgeschlossen wurde und die neue Sachstandsvermittlung Ethik begann. Was natürlich nicht heißen soll, dass den Azubis der Biologie Sachstand nicht gefallen hätte.

Einige Schüler fanden den Biologie Sachstand in der Rückschau teilweise zu trocken und zu langwierig. Von anderen jedoch schien die Stimmung des ersten Tages umgeschlagen zu sein. Sie wirkten froh und beflügelt für die anstehende Woche, da sie sich gestärkt fühlten mit dem Hintergrundwissen und den Erkenntnissen, die sie aus der biologischen Sichtweise zu dem Thema Klonen erlangen konnten.

Bevor der Sachstand Ethik beginnen konnte, wurde das Journalistenteam von den Diskursteilnehmern auf den gleichen Wissensstand gebracht. Sie erklärten den Journalisten den Vorgang des Klonens und den Unterschied zwischen therapeutischem und reproduktivem Klonen. Die Journalisten konnten...

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Interview mit Stefanie B.

| Martin L.

Martin L.: Bitte stell dich zunächst einmal vor.

Stefanie B.: Ich heiße Stefanie B. und bin 21 Jahre alt. Am 01.09.2005 habe ich meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der Deutschen Telekom begonnen. Im Rahmen des Berufsschulunterrichts darf ich diese Woche an dem Projekt -diskurs lernen - zum Thema "Therapeutisches Klonen" teilnehmen.

Martin L.: Mit was für Gefühlen und Erwartungen bist du hier her gekommen?

Stefanie B.: Zunächst skeptisch, aber dennoch gespannt, da wir vorher zwar das Thema kannten, aber weder über Struktur noch Vorgehensweise der Projektwoche informiert wurden.

Martin L.: Was erwartest du von dem Thema der Projektwoche?

Stefanie B.: Besonders gespannt bin ich darauf, über verschiedene Ansichten zur Thematik zu diskutieren und diese auch zu verstehen. Auch wenn sie nicht mit meiner Meinung übereinstimmen.

Martin L.: Hast du zu diesem Thema schon Vorwissen?

Stefanie B.: Zum biologischen Sachwissen bringe ich schon etwas Vorwissen au...

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Interview mit Laureen Blisginnis

| Katharina K. / Daniel W.

Laureen

Laureen bei der Arbeit

1.) Stell dich uns doch bitte einmal kurz vor.

Hallo, ich heiße Laureen Blisginnis, bin 27 Jahre alt und wohne in Bonn – Beuel. Zur Zeit mache ich eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation.

2.) Mit was für Gefühlen / Erwartungen bist du hierher gekommen?

Ich bin sehr interessiert am Thema Klonen und am jetzigen Entwicklungsstand.

3.) Was erwartest du von dem Thema?

Ich möchte viel über das Thema erfahren und hoffe, mir danach eine eigene Meinung bilden zu können.

4.) Hast du zu diesem Thema schon Vorwissen?

Ja, ich habe leichte Vorkenntnisse durch Ärzte und Fachliteratur.

5.) Was für einen Eindruck hattest du von der Infoveranstaltung?

Daran habe ich leider nicht teilgenommen.

6.) Was erwartest du von der Woche?

Ich möchte mir ein eigenes Bild über das therapeutische Klonen machen und dann auch meinen Standpunkt vertreten können.

7.) Welche Bedenken / Ängste hast du im Bezug auf die Woche?

Da habe ich gar keine.

8.) Wie war der erste Ablauf bei de...

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Interview mit Chris G. am 24.04.2006

| Sabrina S.

Chris G. im Interview mit Sabrina S.

Sabrina S.: Lieber Chris, bitte stell dich doch einmal kurz vor.

Chris G.: Also ich heiße Chris G., mache meine Ausbildung bei der Deutschen Telekom AG, und am Ende meiner Ausbildung bin ich dann wahrscheinlich Kaufmann für Bürokommunikation. Ich komme aus Erftstadt (liegt in der Nähe von Köln) und bin 22 Jahre alt.

 

Sabrina S.: Mit was für Gefühlen/Erwartungen bist du hier hergekommen?

Chris G.: Also Gefühle hatte ich in dem Sinne nicht, ich hatte eher die Befürchtung, dass es mich nicht so interessieren würde, weil ich Ethik in der Schule ein ganzes Jahr lang „durchgekaut habe“, was mir wirklich nachher auf den Nerv gegangen ist. Deshalb hab ich mich zuerst nicht so sehr auf das Projekt gefreut, aber Klonen ist ja insgesamt ein interessantes Thema, und daher waren die Hoffnungen dann doch ein bisschen höher, dass ich mich dafür interessieren könnte. Erwartungen hab ich erst mal keine, ich lass erst mal alles auf mich zukommen.

Sabrina S.: Was erwartest du von...

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Interview mit Manfred Bürvenich vom 24.04.2006

| Sabrina Sch.

Manfred Bürvenich im Interview mit Sabrina Sch.

Sabrina Sch.: Bitte stellen Sie sich zunächst noch einmal vor.

Manfred Bürvenich: Mein Name ist Manfred Bürvenich, ich bin 48 Jahre alt und seit vier Jahren am Berufskolleg in Bonn-Duisdorf als Lehrer tätig. Ich unterrichte die Fächer Deutsch/Kommunikation, Politik, Religion und anfänglich auch Gestaltung.

Sabrina Sch.: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dieses Projekt durchzuführen?

Manfred Bürvenich: Ich habe in den Herbstferien letzten Jahres eine Ausschreibung in meinem Fach gefunden, und dann habe ich mir das durchgelesen und dort war gewünscht, dass die teilnehmenden Klassen Jahrgangsstufe elf eines Gymnasiums sein sollen. Dann habe ich mir gedacht: Nein, nicht schon wieder Jahrgangsstufe 11, da für und mit denen eine ganze Menge gemacht wird. Warum nicht mal Berufsschule?

Sabrina Sch.: Wieso wollten Sie das Projekt grade mit dieser Klasse durchführen?

Manfred Bürvenich: Ich habe mir unseren Zeitplan angeschaut und dann bin ich auf die KO 509 gekommen. Diese ha...

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Interview mit Susanne K.

| Katharina M.

Susanne K. im Interview mit Kati M.

Susanne ist Auszubildende zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der Deutschen Telekom AG und wird ihre Ausbildung im Frühjahr 2008 beenden.

Kati M.: Hallo Susanne, welche allgemeinen Vorstellungen hast Du über diese Woche ge-habt?

Susanne K.: Ich hatte keine genaue Vorstellung, da ich das Thema nicht kannte. Es war quasi eine Überraschung für mich.

Kati M.: Sag mal Susanne, mit welchen Gefühlen bzw. Erwartungen bist du heute hierher gekommen?

Susanne K.: Ich habe mich auf heute gefreut, da es eine Abwechslung zur Arbeit und zum normalen Unterricht ist.

Kati M.: Und was erwartest du jetzt von diesem Thema?

Susanne K.: Natürlich hoffe ich, dass viel diskutiert wird und dass alle ihre unterschiedlichen Meinungen loswerden können. Auch hoffe ich, dass die verschiedenen Aspekte, wie Recht, Bio und Ethik zu diesem Thema einbezogen werden.

Kati M.: Hast du denn auch schon Vorwissen zu diesem Thema mitgebracht?

Susanne K.: Auf meiner alten Schule, der Gesamtschule in Troisdor...

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Aller Anfang ist schwer!

| Katharina M., Sabrina S.

kreatives Arbeiten mit Schere & Kleber

Heute gegen 10 Uhr begleiteten wir, Sabrina S. und Katharina M., als Vertretung des Journalistenteams, die Sachstandsvermittlung Biologie.

Sinn dieser 2 ½ -stündigen Veranstaltung, war es, den Teilnehmern des Diskurses „Therapeutisches Klonen“ die biologischen Hintergründe des Klonens näher zu bringen.

Anhand von spielerischen Gruppenarbeiten wurde den Berufschülern des Berufskollegs Bonn-Duisdorf die Stammzellenforschung erklärt und vermittelt, sodass sie sich zum Ende der Woche eine eigene Meinung zu diesem Thema bilden können.

In dem ersten von drei Teilen der Sachstandsvermittlung, wurden die jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren in Gruppen eingeteilt und mussten sich zu Beginn mit Texten zu den Themen „Stammforschung“ und „Embryonalstammzellen“ auseinander setzten. Anschließend sollten die Schüler die einzelnen Inhalte der Texte und ihre Ausarbeitung vor den Teilnehmern und dem Moderationsteam präsentieren.

Hauptsächlich ging es inhaltlic...

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Struktur und Thematik der Projektwoche

| Sabrina Sch. / Martin L.

Die Frage, ob menschliche Embryonen in der medizinischen Forschung benutzt werden dürfen, um neue Therapien für bisher unheilbare Krankheiten zu entwickeln, beschäftigt seit längerem Politik und Wissenschaft.

Anlehnend daran startete heute das Schulprojekt - diskurs lernen - einer kaufmännischen Berufsschulklasse des Berufskollegs Bonn-Duisdorf zum Thema "Therapeutisches Klonen". Kontaktperson des Beruskollegs und gleichzeitig Lehrer der Diskursgruppe ist Manfred Bürvenich.

Die Schulklasse wurde nach einer kurzen Einführung in zwei Teams unterteilt. Zum Einen das Diskursteam, welches sich aktiv mit der Projektthematik beschäftigt - zum Anderen das Journalistenteam, welches die Arbeit dokumentiert und in Form einer Internetpräsenz veröffentlicht. In der Projektwoche erhalten die Schülerinnen und Schüler des Diskursteams zunächst ein Basiswissen aus den Bereichen Biologie, Ethik und Recht. Hier erarbeiten sie sich das Basiswissen in kleinen Gruppen, welche durch das Proje...

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Journalistengruppe stellt sich vor

| Katharina K. / Daniel W.

Das Journalistenteam

Daniel W., Sabrina S., Katharina M., Sabrina Sch., Katharina K., Martin L., Tim Blöthe

Um euch einmal einen Blick "hinter die Kulissen" zu geben, stellen wir euch kurz das Redaktionsteam vor. Das Team besteht aus sechs "Journalisten", die die Aufgabe haben, das aktuelle Geschehen zu beobachten, zu dokumentieren und auf dieser Seite für alle einsehbar zu hinterlegen. Dazu gehört auch das Einladen von Journalisten, das Interviewen von externen Experten und einigen Teilnehmern der Projektwoche und das Verfassen von Pressemitteilungen. Das Redaktionsteam besteht aus: Sabrina S., Sabrina Sch., Katharina M., Katharina K., Daniel W. und Martin L. sowie Susanne Roth und Tim Blöthe.

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Sachstand Biologie

| Katharina M.

Die Idee des therapeutischen Klonens Beim therapeutischen Klonen wird ein Klonembryo des Patienten hergestellt. Aus diesem Klonembryo werden embryonale Stammzellen gewonnen. Aus diesen Stammzellen können sich alle Zelltypen des Menschen entwickeln. Die von dem Patienten benötigten Zellen werden transplantiert. Neben den bisher bekannten, herkömmlichen Therapien gibt es heute neue Therapieansätze, die Zellersatztherapie. Hinter der Idee des therapeutischen Klonens, verbirgt sich eine solche Zellersatztherapie. Beispiel Herzinfarkt Die bekannten Therapien nach einem Herzinfarkt bestehen aus Operationen, die anschließend mit Medikamenten nachbehandelt werden. Zum einen werden verstopfte Herzkranzgefäße geöffnet oder ganze Herzklappen werden ersetzt. Auch werden Herzschrittmacher eingesetzt und im Ernstfall muss sogar eine Herztransplantation vorgenommen werden. Hierbei kann es aber dazu kommen, dass das Spenderherz vom Körper abgestoßen wird. All diese Methoden werden eingeset...

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Sachstand Ethik und Recht

| Martin L.

Um sich mit der Frage „Welche Regelungen zum therapeutischen Klonen empfehlen Sie für Deutschland“ beschäftigen zu können, muss man sich zunächst einigen ethischen und rechtlichen Fragen stellen.

Das Problem beginnt mit der Frage, ab wann menschliches Leben überhaupt entsteht oder als solches anerkannt wird.

Erst dann kann man sich mit der eigentliches Problematik beschäftigen, ob man diesem Leben, wann auch immer es beginnen mag, die Möglichkeit auf eine Zukunft nehmen, oder in diese eingreifen bzw. sie zerstören darf. Diese Frage hängt mit der Würde des Menschen zusammen. Schon im Grundgesetz ist festgelegt, dass „ die Würde des Menschen unantastbar ist“.

Beim therapeutischen Klonen passiert genau das. Dem Embryo, gewonnen aus dem Zellkern einer Zelle und einer Eizelle, wird im späteren Verlauf in sein Leben eingegriffen und dieses zum Zweck der Stammzellengewinnung genommen.

In Augen vieler Gesellschaftsgruppen wird der Embryo somit auch in seiner Würde verl...

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