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Bioethik im Blick (BiB)

„Medizin ohne Grenzen – Was darf Stammzellforschung?“

| Elisabeth, Sarah S.

Wann fängt Leben an? Wie gewinnt man Stammzellen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich Schülerinnen des Kernfaches Biologie der Jahrgangsstufe II beim Projekt „Diskurslernen“ vom 27. September bis zum 02. Oktober 2012. Im Zuge dessen werden die Teilnehmerinnen in zwei Gruppen eingeteilt: Die größere Gruppe, die aus 26 Schülerinnen besteht, setzt sich sowohl mit den biologischen, als auch mit den rechtlichen und ethischen Hintergründen der Stammzellforschung auseinander. Die zweite Gruppe, bestehend aus sieben selbsternannten Journalistinnen, erstattet unter dem Namen „Bioethik im Blick“ – kurz BIB – Bericht über die Ereignisse des Projekts. Begleitet werden die Gruppen von fünf Lehrerinnen und Lehrern.

Während dieser vier Tage informieren sich die Teilnehmerinnen auf verschiedene Art und Weise über das Thema. Zum einen halten die Lehrer Vorträge, zum anderen erarbeiten sich die Schülerinnen die einzelnen Teilbereiche selbstständig mit den zur Verfügung gestellten Materialien. Abschluss des Projekts ist eine Podiumsdiskussion, zu der der Moraltheologe Prof. Schockenhoff,  der Stammzellforscher Prof. Fleischmann,  der Internist und Onkologe Prof. Bentz , die HNO-Ärztin Prof. Preyer und die Richterin Britta Hansen geladen sind.

Ethische Aspekte der Stammzellforschung

| Lisa, Clara

Vortrag Ethik

Eine Karikatur dient als Impuls zur Diskussion von ethischen Aspekten der Stammzellforschung.

Die Ethik beschäftigt sich auch mit Themen, die von der biologischen Forschung unter Umständen außen vor gelassen werden, beispielsweise den Folgen der Embryonenforschung oder die Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten. Diese Punkte werden u.a. unter utilitaristischen Aspekten betrachtet. Diese Sichtweise versucht, das größte Glück der größten Zahl möglich zu machen. Also einen möglichst großen Nutzen zu ermöglichen und gleichzeitig der größtmöglichen Anzahl an Individuen zu helfen.

Kritisiert wird an diesem utilitaristischen Ansatz beispielsweise, dass die Mittel nicht ...

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Ethische Aspekte der Stammzellforschung

| Lisa, Clara

Vortrag Ethik

Eine Karikatur dient als Impuls zur Diskussion von ethischen Aspekten der Stammzellforschung.

Die Ethik beschäftigt sich auch mit Themen, die von der biologischen Forschung unter Umständen außen vor gelassen werden, beispielsweise den Folgen der Embryonenforschung oder die Entwicklung neuer Therapiemöglichkeiten. Diese Punkte werden u.a. unter utilitaristischen Aspekten betrachtet. Diese Sichtweise versucht, das größte Glück der größten Zahl möglich zu machen. Also einen möglichst großen Nutzen zu ermöglichen und gleichzeitig der größtmöglichen Anzahl an Individuen zu helfen.

Kritisiert wird an diesem utilitaristischen Ansatz beispielsweise, dass die Mittel nicht bedacht würden und somit in Frage zu stellen sei, ob der Zweck die Mittel tatsächlich heilige. Zum anderen würden häufig Handlungsaspekte übergangen, wie zum Beispiel das unabdingbare Töten des Embryos. Zuletzt dürfe der Aspekt der Überforderung (Sind tatsächlich alle Folgen abzusehen?) nicht außer Acht gelassen werden....

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Der zweite Projekttag

| Sarah S., Elisabeth

Präsentation

Die Schülerinnen präsentieren ihre Ergebnisse aus der Gruppenarbeit.

Wie sieht die gesetzliche Lage in Deutschland aus? Ist es in der EU und international erlaubt, mit embryonalen Stammzellen zu forschen? Diese Fragen waren bis jetzt noch offen.
Deshalb begann der zweite Tag mit einem Vortrag von Richterin Britta Hansen, die die rechtlichen Rahmenbedingungen der Forschung an embryonalen Stammzellen beleuchtete.
Nach ihren Ausführungen versetzten sich die Schülerinnen wie am Vortag u.a. in die Rollen des Ehepaars John und Mary. In einer inszenierten Gerichtsverhandlung trafen die verschiedenen Parteien aufeinander. Der Prozess wurde geführt, weil Mary, die mittlerweile in Deu...

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Warum sind humane embryonale Stammzellen attraktiv?

| Sabrina, Sarah F., Eva

Humane embryonale Stammzellen können genutzt werden, um die Grundlagenforschung, die Zellersatztherapie (hierbei wird aus humanen embryonalen Stammzellen neues Gewebe gezüchtet) und die medizinische Forschung voranzubringen.

Die Grundlagenforschung beschäftigt sich hauptsächlich mit der Frage nach den Faktoren für die Zellteilung, das Verhalten der Zelle und deren Struktur. Mit der Zellersatztherapie könnten schwere Krankheiten, wie Alzheimer, Parkinson, Diabetes und Querschnittslähmung therapiert werden. Ein weiteres Ziel der Stammzellforschung ist, die Verträglichkeit von Medikamenten zu testen. Dadurch könnten kün...

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Embryonale Frühentwicklung

| Eva

Plakat embryonale Frühentwicklung

Das Plakat zeigt ein Übersichtsschaubild der embryonalen Frühentwicklung vom Eisprung bis zur Einnistung der Blastozyste

Einmal im Monat findet der Eisprung im Eierstock der Frau statt. Kommt es zur Befruchtung, vereinigen sich Eizelle und Spermium, es entsteht eine Zygote. Im Eileiter teilt sich diese mehrfach, bis sie das Blastozystenstadium erreicht. Die Blastozyste, die beim Menschen etwa vier bis fünf Tage nach der Befruchtung entsteht, enthält die embryonalen Stammzellen. Im weiteren Verlauf nistet sich die Blastozyste in der ...

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Wie gewinnt man Stammzellen?

| Eva, Sabrina, Sarah F., Clara, Lisa

Gewinnung von Stammzellen

Das Plakat zeigt in einem Übersichtsschaubild verschiedene Möglichkeiten der Gewinnung von Stammzellen.

Um den Vorgang der Stammzellengewinnung zu verstehen, muss man zuerst den Begriff „Blastozyste“ klären. Dabei handelt es sich um ein frühes Embryonalstadium, das beim Menschen etwa vier bis fünf Tage nach der Befruchtung entsteht. Die Blastozyste hat eine äußere Hülle (Trophoblast), welche eine innere Zellmasse (Embryoblast) enthält. Um Stammzellen entnehmen und vermehren z...

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Was sind Stammzellen?

| Sabrina, Sarah F., Eva

Einführung Biologie

Die Schülerinnen bekommen das biologische Rüstzeug für das Projekt
vermittelt.

Um sich mit dem Thema der Stammzellforschung beschäftigen zu können, muss zunächst geklärt werden, was Stammzellen überhaupt sind.

Bei Stammzellen handelt es sich um undifferenzierte Zellen, die sich immer wieder selbst erneuern und Tochterzellen unterschiedlicher Typen erzeugen können.

Man unterscheidet generell embryonale und adulte Stammzellen.

Embryonale Stammzellen entstehen, wenn eine befruchtete Eizelle fünf bis sieben Tage reift. Sie sind pluripotente Zellen, welche im Gegensatz zu totipotenten Zellen keinen ganzen Organismus ausbilden können, sondern sämtliche Gewebezelltypen des Körpers.

Adulte Stammzellen hingegen entstehen im Laufe der Entwicklung. Sie sind weiter ausdifferenzierte Stammzellen, aus denen daher nur bestimmte Zellarten her...

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Der erste Projekttag

| Sarah S., Elisabeth

Fishbowl

Die Schülerinnen versetzten sich in das Ehepaar Mary und John und diskutierten,
ob man überzählige Embryonen für die Forschung verwenden dürfe.

Das Projekt startete mit einer Begrüßung, bei der sich alle Anwesenden kennen lernten und in das Thema eingeführt wurden. Als zweiter Programmpunkt wurden die Schülerinnen über biologische Aspekte informiert. Nach der Mittagspause teilten die Teilnehmerinnen den Journalistinnen ihre Erkenntnisse aus dem zweiten Programmpunkt mit. Als vorletzter Punkt des Tages stand eine intuitive Debatte an: Dazu versetzten sich die Schülerinnen in ein Rollenspiel. In der dargestellten Situation gab es ein Ehepaar, welches ein Kind mittels IvF (In-vitro-Fertilisation, also künstliche Befruchtung) bekommen hatte. Sie diskutierten nun darü...

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