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diskursive Kompetenzen

Gesellschaft als gelebte Gemeinschaft verlangt täglich nach Abstimmung und Kooperation. Für das gelingende Zusammenleben müssen sich Ihre Bürgerinnen und Bürger immer wieder auf gemeinsame Ziele und Wertgrundlagen verständigen und in einen Gestaltungsdiskurs eintreten. Solche gesellschaftlichen Diskurse sind geprägt durch unterschiedliche Meinungen, Wertvorstellungen und Machtinteressen. Ihre Organisation ist schwierig, die Teilnahme an ihnen ist anregend, aber auch anstrengend.

Diskursfähigkeit unterliegt damit hohen Anforderungen, sie muss erlernt und eingeübt werden. Eine Reihe unterschiedlicher Kompetenzen muss erworben werden: Sachkompetenz in der zu verhandelnden Streitfrage, sozial-kommunikative Kompetenzen sowie ethische Urteilskompetenzen. Dieser Kompetenzbereich ist nicht als ein in sich geschlossener Gegenstand erlernbar.

Hier setzt das Unterrichtsformat diskurslernen an: Die Schülerinnen und Schüler sollen anhand eines lebendigen, überschaubaren Diskurses Diskurskompetenz einüben und anwenden. An der ausgewählten Debatte Bedingungsloses Grundeinkommen werden die Stadien eines Diskurses exemplarisch durchlaufen und transparent gemacht. Als Grundlage dient dabei das Verfahren der Bürgerkonsensuskonferenz.

Da die Mitgestaltung der Gesellschaft gerade durch junge Menschen immer wichtiger wird, zielt diskurslernen speziell auf diese Gruppe. Die Diskursfähigkeit junger Menschen zu stärken ist unser Ziel.