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Gewinnung von humanen embryonalen Stammzellen

Zur Gewinnung von embryonalen Stammzellen stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: zum einen die in der Reproduktionsmedizin etablierte Technik der In-vitro-Fertilisation (IVF), wobei in vitro erzeugte Embryonen, die nicht in implantiert wurden, zur Herstellung embryonaler Stammzelllinien dienen, zum anderen die Gewinnung embryonaler Stammzellen nach Zellkerntransfer (sog. Klonen zu Forschungszwecken bzw. 'therapeutisches Klonen'). Neben den gravierenden ethischen und rechtlichen Problemen gestalteten sich Klonierungstechniken lange Zeit als technisch sehr schwierig und gelangen nicht. Die 2004 durch die Forschergruppe um den Koreaner Hwang publizierte Klonierung menschlicher Zellen stellte sich als Betrug heraus. 2013 zeigten dann aber Ergebnisse des US Amerikaners Shoukrat Mitalipov, dass das Klonen auch beim Menschen ein wissenschaftlich gangbarer Weg ist.

Bei beiden Verfahren wird zur Gewinnung der Stammzellen der Trophoblast entweder durch die Anwendung von Antikörpern oder durch Laserstrahlen zerstört, was eine Fortentwicklung des Embryos unmöglich macht. Die nun zugängliche innere Zellmasse wird in einer Zellkulturschale in einem speziellen Nährmedium aufgenommen und kultiviert. Die Zellen können unter den Zellkulturbedingungen weiter wachsen ohne sich zu differenzieren. Aus ihnen gehen die heS -Zellen hervor.

Weitere Informationen finden sich im Blickpunkt auf den Seiten des DRZE.