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Forschung an humanen embryonalen Stammzellen

Humane embryonale Stammzellen sind sowohl für die Grundlagenforschung als auch für die klinische Forschung von großem Interesse. Es wird angenommen, dass sie aufgrund ihrer Fähigkeit zur unbegrenzten Vermehrbarkeit eine unerschöpfliche Quelle zur Gewinnung von Zell- und Gewebeersatz darstellen. In der Grundlagenforschung sind Stammzellen aufgrund ihrer Differenzierungseigenschaften als Forschungsobjekt geeignet, um eine Vielzahl von Entwicklungsprozessen im Detail zu untersuchen. Im Vordergrund steht die Spezialisierung einzelner Zellen sowie die Untersuchung der Organisation von Zellen im Gewebeverband und in Organen im Vordergrund. Im Rahmen der klinischen Forschung erhofft man sich von embryonalen Stammzellen (heS-Zellen) die Möglichkeit zur Schaffung von Gewebeersatz, besonders im Hinblick auf solche Gewebe, die nur ein geringes oder gar kein Regenerationsvermögen aufweisen (z.B. Nervengewebe oder Herzmuskelzellen). Diskutiert werden die Anwendung von heS-Zellen zur Behandlung von verschiedenen Krankheiten wie Morbus Parkinson, Diabetes sowie Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems.

 

Diese Materialien wurden in Zusammenarbeit mit dem Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW erarbeitet.